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Stormarn Grünes Licht für die Sommer-Biotonne
Lokales Stormarn Grünes Licht für die Sommer-Biotonne
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18:22 25.06.2016
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Bad Oldesloe

Grünes Licht für die Sommer-Biotonne in Stormarn: Der Kreistag stimmte am Freitag nahezu einstimmig der Umstellung des Anfuhrintervalls für den Biomüll-Behälter von 14-täglich auf wöchentlich ab 2017 zu. Nur Thomas Bellizzi (FDP) votierte dagegen. Die neue Regelung gilt für den Zeitraum April bis Oktober. Der Service soll für die Kunden der Abfallwirtschaft Südholstein (AWSH) als Entsorger nicht teurer werden.

Das war eine Voraussetzung für die Politik in der langwierigen Debatte, wie sich der organische Abfall noch besser vom Restmüll trennen lässt. Denn nach wie vor landen rund 40 Prozent des Bioabfalls im Restmüllbehälter – vor allem im Sommer. „Die zusätzliche Abholung sollte zu keiner Gebührenerhöhung führen – auch auf längere Sicht“, sagte Claudia Rathje (CDU). Derzeit kostet die braune 80-Liter-Tonne 7,80 Euro im Jahr, die 240-Liter-Tonne 20,40 Euro. Der größere Behälter wird allerdings von den Haushalten wenig nachgefragt. „Die große Tonne wird im Winter nicht gebraucht. Da ist sie leer“, sagte Klaudia Rahmann (Grüne), Vorsitzende des Umweltausschusses. Sabine Rautenberg, Fraktionsvorsitzende der Grünen, sprach der neuen Regelung deutlich mehr Kundenorientierung und Flexibilität zu.

„Das neue System wird sich bewähren“, zeigte sich auch Heinz Hartmann (SPD) überzeugt. „Es bringt nur Vorteile für den Bürger und die Energienutzung aus Bioabfall.“ Nach seiner Aussage ist das Projekt auf sechs Jahre angelegt. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Joachim Wagner geht hingegen nur von drei Jahren aus. Hier bestehe noch Klärungsbedarf, waren sich beide einig.

Für weitere zwei Jahre bestätigten die Kreistagsabgeordneten einstimmig Rainer Steinfeldt (69) in seinem Amt als Kreisbehindertenbeauftragter. Für seine ehrenamtliche Arbeit in den vergangenen 24

Monaten heimste der Elmenhorster viel Lob ein. „Sie haben mehr getan, als wir erwarten konnten. Und das in so kurzer Zeit und auf sehr sachliche und angenehme Art“, sagte Joachim Germer (Grüne). „Wir sind überzeugt, dass Sie gute und wichtige Arbeit leisten“, erklärte Maik Neubacher (CDU). Steinfeldt, der seit mehr als 40 Jahren Vorsitzender des Sozialverbandes in Elmenhorst ist, setzt sich vehement für mehr Inklusion ein. „Die Straßen- und Wegeplanungen müssen alle Behinderungsarten berücksichtigen.Wir haben nicht nur Gehbehinderte im Rollstuhl, sondern auch Seh- und Hörbehinderte“, sagte Steinfeldt.

vb

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