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Hamberge wächst: An der B 75 geht nun alles Schlag auf Schlag

Hamberge Hamberge wächst: An der B 75 geht nun alles Schlag auf Schlag

Die Erschließung des Neubaugebietes am östlichen Ortsrand läuft auf vollen Touren — Nur noch sechs Grundstücke zu haben.

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Die Rohre liegen einlassbereit auf der Baustelle. Neun Mann von der Firma Eurovia gehen mit Raupen, Rüttlern und Baggern zur Sache.

Quelle: Fotos: Ukk

Hamberge. Draußen brummen die Bagger und im Container am östlichen Rand von Hamberge taktet Planer Gerd Schimming den Zeitplan für die Erschließungsarbeiten ein. Es geht um Trafohäuschen, um Bordsteine, um Gas-, Strom- und Wasserleitungen, wenn sie zusammensitzen. „Bis Ende August sind wir fertig“, verspricht Oberbauleiter Jens-Peter Carstens von der Firma Eurovia. Danach sind die Häuslebauer dran.

LN-Bild

Die Erschließung des Neubaugebietes am östlichen Ortsrand läuft auf vollen Touren — Nur noch sechs Grundstücke zu haben.

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„Bis Ende August sind wir fertig. Danach sind die Häuslebauer dran.“ Jens-Peter Carstens, Oberbauleiter

38 Grundstücke zum Teil mit zwei Wohneinheiten für 70 Familien lässt die Gemeinde derzeit erschließen. Die Investition von 2,3 Millionen Euro lohnt sich. 32 Grundstücke sind vergeben, am Donnerstag waren nur noch sechs zu haben. In einem zweiten Bauabschnitt wächst das Wohngebiet um die gleiche Größe noch einmal.

Blaue Rohre, braune Rohre, vorgefertigte Betonringe liegen einlassbereit zwischen Lehmhügeln. Rüttler rattern und Brummis fahren über die provisorische Baustraße. Auf der anderen Seite der Bundesstraße 75, auf Höhe der Baustellen-Ampel in Richtung Lübeck, haben sie den Schacht für das Regenwasser „vom wohl besten Schachtbauer in Norddeutschland“, wie Bauleiter Carstens sagt, schon tief in den Boden eingelassen.

Von dort wird das gesammelte Wasser durch ein Klärbecken und dann in die Wiesen neben der Trave geleitet, um ein Feuchtgebiet zu speisen. Zur Hälfte liegt das Rohr schon unter der Straße. In den nächsten Tagen kommt die andere Seite dran. „Wir verlegen in offener Bauweise“, sagt der zweite Bauleiter Torsten Jansen. Dann wird der Verkehr einspurig auf die andere Fahrbahn verlegt. „Mit der Bundesstraße geht es jetzt Schlag auf Schlag“, sieht Planer Schimming voraus. Sie wird auf Höhe der Einfahrt noch um einen Abbiegestreifen verbreitert. Die Baustellenampel dort soll bis Ende April stehen bleiben. Sie tut, findet Hamberges stellvertretender Bürgermeister Albert Iken, einen guten Dienst. Die Wartezeiten sind kurz. „Sie hat“, erklärt Bauleiter Jansen, „eine intelligente Steuerung. Die erkennt das Verkehrsaufkommen.“

Neun Eurovia-Männer gehen in dem Baugebiet derzeit zur Sache. Sie nächtigen die Woche über in Oymanns Hotel und können deshalb länger arbeiten. Das ist wichtig, um den Zeitplan einhalten zu können.

Denn manchmal gibt es unvorhergesehene Hindernisse wie jenes 20000-Volt-Kabel in der Erde. Das muss jetzt ein paar Meter weiter am Rand des weitläufigen Geländes neu verlegt werden, weil die Nachbarn am Buchenweg eine neue, kürzere Verbindung zur Bundesstraße bekommen sollen. Das Kabel verläuft vielleicht einen halben Meter unter der Erde. Bürgermeister Paul Friedrich Beeck weiß, dass auf der Wiese früher gepflügt wurde. „Aber niemand ahnte, dass dies Kabel so verlief.“

Strom ist nicht das einzige, was die kommenden Bewohner brauchen. Sie müssen mit Wasser und Abwasserleitungen versorgt werden, mit Gas aus Lübeck — und für das schnelle Internet erhalten sie Glasfaserkabel gleich von zwei Anbietern. Telekom und die Vereinigten Stadtwerke treten in direkter Konkurrenz gegeneinander an.

Das alles koordiniert Planer Schimming im Auftrag der Gemeinde bis ins Detail. Deshalb lädt er einmal pro Woche zur Bausbesprechung ein, künftig jeden Dienstag um neun. Mit Kaffee und Keksen oder Brötchen auf Kosten der Gemeinde. „Bei einem zwei Millionenprojekt“, sagt Bürgermeister Beeck, „muss das mit drin sein.“

Von Uwe Krog

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