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Stormarn In Stormarn wird kräftig investiert
Lokales Stormarn In Stormarn wird kräftig investiert
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10:00 17.01.2017
1,8 Millionen Euro kostet die barrierefreie Zugänglichkeit des Reinfelder Bahnsteigs, der von der Deutschen Bahn realisiert wird. Die Stadt wird diese Überquerung bis zur Holländerkoppel verlängern und einen Treppenturm zum Parkplatz „Ladestraße“ errichten, so dass die Pendler aus dem Umland nicht auf die Bahnhofseite fahren müssen. Das Projekt wird aus Landesmitteln gefördert. Quelle: FOTOS (2/3): MT/KKS

Kreis Stormarn: 4,6 Millionen Euro will der Kreis für das Katastrophenschutzzentrum ausgeben, das bei Hammoor entstehen soll. Der Standort entweder westlich oder östlich der A1 ist „Wunsch aller Hilfsorganisationen“, erklärt Landrat Henning Görtz. Gemeinsam mit der Kommune „müssen wir gucken, welcher Standort am schnellsten umzusetzen ist“. Der Raumplan für das Zentrum steht bereits. Natürlich geht es in diesem Jahr beim Kreis auch weiter um die Planung einer neuen Rettungsleitstelle. Da steht der Kreis allerdings erst am Anfang.

Auf der Projekt-Agenda für dieses noch neue Jahr steht auch der Erweiterungsbau für die Berufliche Schule in Ahrensburg. Der Anbau an ein Bestandsgebäude wird etwa 4,7 Millionen Euro kosten. Die Maßnahme beginnt am 20. Februar. Ob auch die Berufliche Schule in Bad Oldesloe erweitert wird, zeigt sich erst im Verlauf des Jahres. „Der Schulentwicklungsplan ist in Arbeit, es wird auch darum gehen, ob die Räume aus der alten Landwirtschaftsschule, die zur Beruflichen Schule gehören, dort bleiben oder nicht“, so Görtz. Am Herzen liegt dem Landrat natürlich das Kreisjubiläum. 150 Jahre Kreis Stormarn werden mit 150 Veranstaltungen gefeiert. Dafür stehen, neben 20000 Euro aus dem Kulturetat, noch einmal zusätzlich 80000 Euro zur Verfügung. „Ich lade alle zu unserem Erlebnistag am 24. Juni am Kreishaus ein. Das ist die zentrale Veranstaltung des Kreises zum Jubiläum“, so Henning Görtz.

 

450000 Euro wird der Ausbau der Campestraße in Trittau kosten. Die Anwohner müssen sich an den Kosten beteiligen.

Trittau: Ein großes Programm hat die Gemeinde im Süden Stormarns vor: Sowohl die Campestraße (450000 Euro) als auch ein Teil der Kieler Straße (320000 Euro) sollen ausgebaut werden. Übergangsweise wird im ehemalige Sonnenstudio an der Bahnhofsstraße eine Kita mit zwei Krippengruppen eingerichtet. An den Mietverträgen wird noch gearbeitet. Für etwa 1,4 Millionen Euro wird die Gemeinde das zweite Blaue Haus bauen und an den Schulverband vermieten. Auf diese Weise soll die Betreuung der Kinder nach der Schule weiter gesichert werden. Das 2016 sanierte Freibad wird wieder eröffnet, und Trittau toppt den Kreis mit seiner 850-Jahr-Feier – wobei die Gemeinde erst 1989 ihr 750-Jähriges würdigte. Neue Urkundenfunde beweisen, dass der Ort älter ist als gedacht. Für Geburtstagsaktivitäten lässt die Gemeinde 5000 Euro springen.

4,3 Millionen Euro soll die neue Feuerwehrwache in der Bahnhofstraße in Bargteheide kosten. Erste Planungskosten: 465000 Euro.

 Bargteheide: Für die Freiwillige Feuerwehr sieht es in diesem Jahr gut aus: Die Stadt Bargteheide wird nach Auskunft ihrer Bürgermeisterin, Birte Kruse-Gobrecht, nicht nur für 280000 Euro einen neuen Gerätewagen anschaffen. Auch die Planungen für den Neubau der Feuerwehrwache an der Bahnhofstraße werden angeschoben. Erste Planungskosten: 465000 Euro, die Erschließungskosten für das Grundstück neben dem Seniorendorf liegen bei 624600 Euro, und der Bau selbst könnte mit bis zu 4,3 Millionen Euro den Haushalt belasten. „Wir werden aber noch nachsteuern“, unterstreicht Kruse-Gobrecht, es soll günstiger werden. Bezugsfertig wird nach den Sommerferien der Erweiterungsbau für die Oberstufe an der Dietrich-Bonhoeffer-Schule, der 2016 begonnen wurde. Knapp 4,3 Millionen Euro investiert Bargteheide hier in die Bildung. Im Kleinen Theater geht es endlich los mit den baulichen Verbesserungen. Für 65000 Euro werden die Toilettenbereiche saniert, der Veranstaltungsort wird barrierefrei, und für 42500 Euro wird die Veranstaltungstechnik modernisiert.

1,3 Millionen Euro kostet der erste Bauabschnitt zur energetischen Sanierung der Matthias-Claudius-Grundschule in Reinfeld.

Reinfeld: Die Stadt im Norden des Kreises wartet mit teuren Maßnahmen in diesem Jahr auf: Den Beginn macht die Sanierung des so genannten Schusterbaus der Matthias-Claudius-Schule. Diese Maßnahme soll 1,3 Millionen Euro kosten, insgesamt sieben Millionen Euro wird die gesamte energetische Sanierung der Grundschule kosten, die in mehreren Bauabschnitten und über einen Zeitraum von mehreren Jahren erfolgen soll. 1,8 Millionen Euro kostet die barrierefreie Zugänglichkeit des Bahnsteigs, die von der Deutschen Bahn realisiert wird. „Die Stadt wird diese Überquerung bis zur Holländerkoppel verlängern und einen Treppenturm zum Parkplatz ,Ladestraße’ errichten“, erklärt Reinfelds Bürgermeister Heiko Gerstmann. Er erklärt, ohne Zahlen zu nennen, dass weitere große Projekte wie der Neubau des Rettungszentrums, die Bahnquerung für Autofahrer, die Sanierung des Sportplatzes und das geplante Jugendzentrum „uns fordern werden“.

3 Millionen Euro steckt die Stadt in die Sanierung der Theodor-Storm-Schule am Schulzentrum in Bad Oldesloe – der größte Posten der Kreisstadt.

Bad Oldesloe: Nach Angaben von Bürgermeister Jörg Lembke ist die größte Investition der Stadt in diesem Jahr die Sanierung der Theodor-Storm-Schule. Drei Millionen Euro stehen dafür zur Verfügung, wesentlich günstiger ist die Erweiterung des Skatelands. 250000 Euro soll der Neubau des Streetworkout/Parcour-Geländes im Bürgerpark kosten. Zudem steht die Planung zur Sanierung der Hagenstraße (50000 Euro) und die Planung zum Umbau der Kreuzung Mommsenstraße/Pölitzer Weg zu einem „Kreisel“ (50000 Euro) auf der Agenda der Stadt.

 K. Kuhlmann-Schultz

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