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Stormarn Jazzgarten unter freiem Himmel
Lokales Stormarn Jazzgarten unter freiem Himmel
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21:42 18.08.2016
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Ammersbek

Der Förderverein Kunsthaus am Schüberg lädt zum „Jazzgarten open air“ mit der Musikerin Hermine Fackler und dem Schlagzeuger Björn Lücker ein. Unterhaltung gib es am Sonntag, 28. August, von 14 bis 17 Uhr im Skulpturenpark des Kunsthauses in Ammersbek. Zeitgleich wird die Kunstaktion „Begräbnis literarischer Gestalten“ mit dem Bilderhauer Uwe Schloen organisiert.

Die Schweizer Künstlerin Hermine Fackler ist ausgebildete Jazzsängerin. Sie wird im Rahmen des „Jazzgartens open air“ Bossa Nova und Balladen singen. Sie studierte an der Swiss Jazz School Bern, Gesang und Klavier und tourte durch die Schweiz, Frankreich und Italien. Als Schweizer Kulturschaffende wurde sie nach Weißrussland gesandt. Sie wird vom international bekannten Schlagzeuger Björn Lücker begleitet. Der musikalische Background des in Hamburg lebenden Schlagzeugers reicht von Jazz über Klassik, Experimentelle Musik, Improvisierte Musik bis hin zu modernen Rock- und Crossoverprojekten sowie Lyrik-Vertonungen. Seine Fusion von Klängen der Neuen Musik mit dem Drive und der Agilität des Jazz führt zu einem Klangspektrum, das die Trommeln und Becken zu einem Melodieinstrument werden lässt und somit neue Dimensionen auch mit anderen Musikern erschließt.

Anlässlich des Schleswig-Holsteiner Literatursommers mit dem Länderschwerpunkt Schweiz werden vom Künstler Uwe Schloen auf dem „Friedhof für literarische Gestalten“ die Toten Kurt Sandweg und Waldemar Velte aus dem Buch „Fast ein bißchen Frühling“ (2002) des Schweizer Autoren Alex Capus begraben. Auf diesem Friedhof liegen Gestalten, Protagonisten aus Werken der Weltliteratur, die in den jeweiligen Büchern gestorben sind, aber keine letzte Ruhestätte bekamen. Keiner weiß, wo sie geblieben sind. Auf diesem Beerdigungsplatz sind sie versammelt.

Wie etwa Gregor Samsa von Kafka, Anna Karenina von Leo Tolstoi und Johann Wolfgang von Goethes Werther. Uwe Schloen: „Manche literarische Protagonisten sind uns näher, als real existierende Bekannte.

Ein ironischer Umgang mit Projektionsfiguren, mit Vorstellungen, mit Literatur. Auseinandersetzung mit dem Tod, der in seiner letztendlichen Bedeutung für mich und ich denke auch für andere zu groß

ist, nicht fassbar. Da kommt dann der Humor wieder zu seinem Recht.“

Der Eintritt kostet fünf Euro.

LN

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