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Stormarn Jobmesse lädt Schüler zum Einblick in die Arbeitswelt ein
Lokales Stormarn Jobmesse lädt Schüler zum Einblick in die Arbeitswelt ein
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20:13 06.11.2017
Moritz (v. l.) und Kai sind Azubis in Bargteheide – die Jobmesse informiert über Möglichkeiten. Hinten Holger Knoblauch (v.l.), Sven Friedrichs und Angelika Knies. Quelle: Fotos: Bettina Albrod
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Bargteheide

„Generation Z“ nennt sich der Jahrgang der Ausbildungsplatz-Suchenden, die im Jahr 1995 oder später geboren wurden und jetzt auf den Arbeitsmarkt drängen. „Diese Generation zeichnet sich dadurch aus, dass sie mit Internet und modernen Medien aufgewachsen ist, dass Leistungsstreben und Pflichterfüllung für sie keine Bedeutung haben und dass sie keine emotionale Bindung an Unternehmen entwickeln“, erläutert Carola Oder von der Agentur für Arbeit in Bad Oldesloe. Diese Schüler-Jahrgänge legten Wert auf eine starke Trennung von Arbeit und Privatleben und seien von der Finanzkrise geprägt.

Zum 19. Mal bietet die Anne-Frank-Schule eine Jobmesse für alle Schüler im Kreis an. Mit 62 Firmen, Handwerksbetrieben und Hochschulen sind so viele Anbieter wie noch nie vertreten. Am Donnerstag, 16. November, geben sie den Auszubildenden von Morgen Einblicke in die Arbeitswelt.

Rund 550 Besucher

Die Jobmesse richtet sich an alle Schüler im Kreis Stormarn und wird jährlich von rund 550 Schülern besucht. Die Kinder bekommen in der 8. Klasse eine Führung, die älteren Schüler werden mit Aufgabenstellungen über die Messe geschickt. Auch Eltern sind zu der Jobmesse willkommen.

Ihnen gegenüber suchen Unternehmen und Ausbildungsbetriebe händeringend nach Fachkräften und Nachwuchs, den sie ausbilden können. Beide Seiten treffen zusammen, wenn die Anne-Frank-

Schule in Bargteheide am Donnerstag, 16. November, in der Zeit von 8 bis 16 Uhr zur 19. Jobmesse „Ausbildung und Beruf“ nach Bargteheide lädt. Mit 62 Firmen sind sieben Anbieter mehr als im vergangenen Jahr dabei.

Sie präsentieren sich als Arbeitgeber und lassen zumeist durch Auszubildende den Schülern auf Augenhöhe erklären, was sie bei der Ausbildung bieten. „Nur Stände reichen nicht mehr“, sagt Angelika Knies, Schulleiterin der Anne-Frank-Schule. Vielmehr müssten Schüler interaktiv angesprochen werden. Lego Mastermind, „LüttIng“, Schülerfirmen oder Hackathons (spielerisches Erstellen von Software) seien Projekte, die Schüler aktiv an praktische Arbeit heranführen könnten.

Auf der Jobmesse nimmt die Zahl der Besonderheiten, die Schüler an den Stand locken sollen, entsprechend zu. So bieten Handwerksbetriebe unter anderem die Möglichkeit, beim Sägen oder Mauern mit Hand anzulegen, Gimmicks werden verteilt und optisch ansprechende Kulissen aufgebaut.

„Bei Männern stehen der Beruf des Informatikers, des Medien- und des Immobilienkaufmanns ganz oben“, sagt Kerstin Ullrich von der Arbeitsagentur, „bei Frauen sind es soziale Berufe, Immobilen- und Eventmanager und Medienberufe.“ Auch die Polizei stehe auf der Wunschliste der Berufe hoch im Kurs. Junge Menschen wollten Berufe mit Abwechslung, Kontakt zu Menschen und mit einer festen Struktur.

„In der Schule bereiten wir das mit Projektarbeit vor“, sagt Lehrerin Margarita Cortes. So habe man beispielsweise im Rahmen von „LüttIng“ einen Telepräsenz-Roboter entwickelt, um Schülern, die krank zu Hause seien, die Möglichkeit zu geben, online am Unterricht teilzuhaben. Die Anne-Frank-

Schule ist mittlerweile als MINT-Schule anerkannt.

Bettina Albrod

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