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Stormarn Junge Oldesloer legen Wert auf gesunde Ernährung
Lokales Stormarn Junge Oldesloer legen Wert auf gesunde Ernährung
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21:51 29.08.2016
Quelle: fotolia

Sich gesund zu ernähren, liegt im Trend. Besonders im Internet wird Ernährung immer mehr zum Thema. Es gibt zahlreiche Internet-Blogs, die einem zeigen, wie man sich sowohl gesund als auch lecker und abwechslungsreich ernähren kann. Selbstkochen ist dabei die Devise. Ist es aber auch ratsam, völlig auf Fleisch zu verzichten? Junge Leute in Bad Oldesloe sind da eher skeptisch.

 

Lars-Pieter Friese (17), Bad Oldesloe: „Ich achte nicht auf meine Ernährung. Ich habe da gar keine Lust drauf und auch keine Zeit. Ich könnte mir nicht vorstellen, auf Fleisch oder andere Tierprodukte zu verzichten.“
Viktoria Kormann (15), Bad Oldesloe: „Ich achte darauf, dass ich genug Obst und Gemüse esse. Ich esse viel Süßes. Ich finde es cool, dass man das kochen kann, worauf man Lust hat und wenn es auch noch schmeckt.“
Lars-Pieter Friese (17), Bad Oldesloe: „Ich achte nicht auf meine Ernährung. Ich habe da gar keine Lust drauf und auch keine Zeit. Ich könnte mir nicht vorstellen, auf Fleisch oder andere Tierprodukte zu verzichten.“
Viktoria Kormann (15), Bad Oldesloe: „Ich achte darauf, dass ich genug Obst und Gemüse esse. Ich esse viel Süßes. Ich finde es cool, dass man das kochen kann, worauf man Lust hat und wenn es auch noch schmeckt.“

Laut des vom Bundesministerium veröffentlichten Ernährungsreports 2016 kocht fast die die Hälfte der Befragten (41 Prozent) in allen Altersklassen täglich. Und auch unter den Jugendlichen ist Kochen beliebt. 81 Prozent der Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren gaben an, gerne zu kochen.

Auf gesunde Ernährung wird dabei besonders geachtet. Auch wenn das Bewusstsein für eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung steigt, geht die Anzahl der Vegetarier und Flexitarier (Teilzeit-Vegetarier) zurück. 2013 gab es noch knapp 7,5 Millionen Vegetarier. 2016 wird die Zahl nur noch auf 5,29 Millionen geschätzt. Doch parallel dazu sind immer mehr Menschen bereit, mehr Geld für Fleisch aus artgerechter Haltung auszugeben.

Laut einer Studie des Bundesministeriums für Umwelt aus dem Jahr 2014 verbraucht ein Deutscher im Jahr circa 60 Kilogramm Fleisch. Das ist mehr als das Vierfache als noch vor 25 Jahren. Über 40

Prozent der Ernte von Weizen, Roggen, Hafer und Mais wandern direkt in die Futtertröge der Tiere. Das verbraucht viel Energie und nimmt außerdem große Agrarflächen ein.

 lf

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