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Stormarn Kästner-Schule zieht nach den Ferien um
Lokales Stormarn Kästner-Schule zieht nach den Ferien um
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20:26 15.07.2016
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Reinfeld

Kommenden Mittwoch sind die Räume leer, „theoretisch könnte die Erich-Kästner-Schule ab Donnerstag einziehen“, sagt Andreas Waldowsky, stellvertretender Leiter der Reinfelder Immanuel-Kant-Schule. Deren Schüler und Lehrer rücken zusammen, um Platz für die Kinder der Förderschule zu machen. Denn aus deren bisheriger Bleibe soll ein Bürgerzentrum werden.

Nachdem es zunächst Unklarheit über den Zeitpunkt des Umzugs gegeben hatte, legte der Hauptausschuss der Stadt bei seiner jüngsten Sitzung fest, den Termin auf den Beginn des neuen Schuljahres nach den Sommerferien fest. Die erforderlichen Umbauten sollen bei laufendem Betrieb erfolgen. Damit wollen Bürgervorsteher Gerd Herrmann und die Sozialdemokraten verhindern, dass es Verzögerungen gibt und vor allem die Jugendlichen in der Vorbereitungsgruppe für das Bürgerzentrum die Motivation zur Mitarbeit verlieren würden. Grundsätzlich war der Umzug bereits im Herbst beschlossen worden, unter anderem weil die kleine Schule zur Hälfte als mögliche Unterkunft hätte dienen können. Niemand konnte absehen, wie viele Flüchtlinge die Stadt noch aufnehmen muss. Die andere Hälfte, so die umstrittene Idee, sollte zum Jugendzentrum umfunktioniert werden.

Inzwischen sieht die Arbeitsgruppe, in der auch Vertreter des Runden Tisches Reinfeld sitzen, neben den Jugendlichen auch die Volkshochschule als Gast und zusätzlich die Möglichkeit das Haus als Familienzentrum zu nutzen. Doch bis die Förderschüler tatsächlich in den gegenüberliegenden Trakt der Gemeinschaftsschule gleich neben der Küche ziehen, kann es durch notwendige planerischen Vorarbeiten laut Gerd Herrmann durchaus noch bis zu den Herbst- oder Weihnachtsferien dauern.

Bürgermeister Heiko Gerstmann verweist allerdings darauf, dass „die verfügbaren finanziellen Mittel nicht ausreichen“. Acht Klassenräume und ein Lehrerzimmer an der Kant-Schule werden die neuen Mitbenutzer belegen. Sie bekommen einen eigenen Eingang. „Es war wichtig, dass die Kinder geschützt sind“, sagt Lehrer Waldowsky. Lange nicht alle könnten sich behaupten. Wie es in einigen von ihnen aussieht, geht aus dem Bericht der Schulsozialarbeiter hervor. Darin wird beschrieben, dass der Leidensdruck „aufgrund schwieriger familiärer Hintergründe erheblich ist“.

ukk

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