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Stormarn Kampfmittelräumdienst rückte an
Lokales Stormarn Kampfmittelräumdienst rückte an
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20:31 26.01.2016
Vorsichtig transportierte ein Beamter des Kampfmittelräumdienstes die Sprengsätze zu einem Transport-Spezialbehälter. Quelle: Burmester

Nächtlicher Großeinsatz in Trittau: Eine Polizeistreife stoppte in der Nacht zu gestern gegen 0.35 Uhr einen Opel Astra. Bei der Kontrolle vor dem Dänischen Bettenlager stellten die Beamten schnell fest, dass der Fahrer, ein 36 Jahre alter Trittauer, offenbar unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Da der Drogentest positiv ausfiel, wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet.

Bei der näheren Überprüfung des Autos fanden die Beamten dann plötzlich mehrere Röhrchen, die mit einer Zündschnur versehen waren — möglicherweise selbst gebaute Sprengsätze oder selbst gebaute Polenböller.

Da unklar war, wie gefährlich diese Teile waren, wurde der Kampfmittelräumdienst des Landeskriminalamtes aus Groß Nordsee bei Kiel angefordert. Die Spezialisten näherten sich dem Fahrzeug mit Vorsicht und holten nacheinander alle verdächtigen Teile heraus. Vorher war der Parkplatz weiträumig abgesperrt worden.

Insgesamt wurden sechs der mit einer Zündschnur versehenen Teile gefunden und aus dem Auto geholt. Die sichergestellten Sprengsätze werden beim Kampfmittelräumdienst untersucht und anschließend unschädlich gemacht.

Der 36-jährige Trittauer muss sich wegen Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz verantworten, bestätigte Torsten Gronau, Stabsstellenleiter der Polizeidirektion Ratzeburg. jeb

LN

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