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Stormarn „Kein gutes Signal für Ahrensburg“
Lokales Stormarn „Kein gutes Signal für Ahrensburg“
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18:21 15.04.2017

Als politischen Schnellschuss ohne Weitsicht bezeichnen die hauptamtlichen kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Stormarn, Maria de Graaff-Willemsen (Reinbek), Dr. Sophie Olbrich (Kreis), Inge Diekmann (Amt und Gemeinde Trittau), Kerstin Schoneboom (Glinde) und Marion Gurlit (Bad Oldesloe), die Umwandlung der Vollzeitstelle der hauptamtlichen Gleichstellungsbeauftragten in Ahrensburg in eine halbe Stelle. „Das ist kein gutes Signal für die Stadt Ahrensburg“, meinen sie.

Zufällig vier Tage nach dieser Entscheidung sei ein Gesetz für Schleswig-Holstein in Kraft getreten. Das Gesetz zur Absicherung der Arbeit der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten besage, dass die Beschäftigung von Gleichstellungsbeauftragten in Vollzeit für alle Kommunen ab 15000 Einwohnern verpflichtend sei, teilen fünf die Gleichstellungsbeauftragten mit: „Damit sollte der Trend der willkürlichen Stundenreduzierung gestoppt werden. Die Stadt Ahrensburg hat trotz besseren Wissens eine Stellenkürzung beschlossen und handelt damit nicht gesetzeskonform.“

Die Grundsatzarbeit einer Gleichstellungsbeauftragten sollte, wie nun gesetzlich verankert, auf kommunaler Ebene nicht nur halb betrieben werden. Die ehemaligen Amtsinhaberin Gabriele Fricke hatte bis zu ihrem Ausscheiden immer wieder betont, dass die Gleichstellungsarbeit in Ahrensburg nicht mit einer reduzierten Stundenzahl zu bewältigen sei.

LN

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