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Klein Wesenberg baut für die Zukunft

Klein Wesenberg Klein Wesenberg baut für die Zukunft

Neues Wohngebiet wird erschlossen – Sanierung der Straße am Kirchberg läuft an.

Klein Wesenberg. Auch der Bürgermeister nahm einen Spaten in die Hand – damit gab Herbert David gestern den Startschuss für ein wichtiges Bauprojekt in Klein Wesenberg.

Zufahrt auch während der Bauphase möglich

Baumaschinen werden in den kommenden Wochen die Szenerie im Bereich Schulstraße und Kirchberg bestimmen. Nach Angaben von Bürgermeister Herbert David soll die Zufahrt zur Kita möglich sein. Auch Veranstaltungen mit vielen Besuchern sollen im Sommer möglichst störungsfrei über die Bühne gehen.

Die Erschließung eines weiteren Neubaugebietes kann anlaufen. Außerdem soll der Kirchberg aufwändig saniert werden.

Der erste Abschnitt im Bereich Schulweg/Am Kirchberg ist mittlerweile vollständig bebaut. Zehn schmucke Eigenheime stehen auf den Flächen, die früher der evangelischen Kirchengemeinde gehörten. Sie hat jetzt erneut ein rund 9000 Quadratmeter großes Areal an die Gemeinde verkauft, damit elf weitere Baugrundstücke ausgewiesen werden können. Auch für den zweiten Abschnitt am Kirchberg greifen die gleichen baurechtlichen Bestimmungen wie bei der ersten Phase, erläuterte Gabi Weidlich vom Bauamt der Amtsverwaltung Nordstormarn.

Vor Ort waren auch Planer Jörg Schulz und Ralf Unger von der Firma Grothe-Bau. Sie sind verantwortlich für die Erschließung des neuen Wohngebietes. Dafür, so Bürgermeister David, bezahle die Gemeinde rund 282 000 Euro. Die Vertreter der Baubranche gehen davon aus, dass die Versorgungsleitungen bis Ende August verlegt seien und auch der Bau der Anliegerstraßen abgeschlossen werde. Dann kämen die künftigen Häuslebauer zum Zuge.

Und die stehen offensichtlich schon in den Startlöchern. Nach den Worten von Herbert David wurden die freien Bauplätze vor kurzem im Rahmen eines Losverfahren vergeben. Nur ein Grundstück sei noch zu haben. „Es sind alles junge Leute, die hier bauen wollen. Die Sache war noch gar nicht aktuell, da liefern schon die Bewerbungen“, stellte der Bürgermeister fest. Die Parzellen wiesen Größen zwischen 600 und 700 Quadratmetern auf. Nach der Erschließung müssten 130 Euro für einen Quadratmeter an die Gemeinde bezahlt werden, die von Anliegern keinen Beiträge zum Straßenausbau kassiere, so Herbert David. Klein Wesenberg besitze auch eine hohe Attraktivität, weil mit der Linie 7 eine direkte Busverbindung nach Lübeck existiere.

Der Bürgermeister lobte die gute Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde und vor allem mit Pastor Erhard Graf. Der Verkauf der Flächen für den zweiten Bauabschnitt sowie die Flurbereinigung, die als Voraussetzung für den Ausbau der Straße Am Kirchberg notwendig ist, seien nur möglich gewesen, weil „wir einen so flexiblen Pastor haben“. An der Straße zwischen Kirche und Pastorat war es zu einem Flächentausch zwischen Kirchengemeinde und politischer Gemeinde gekommen. Damit kann der Bereich ausgebaut worden.

Die Gemeinde, so rechnete der Bürgermeister vor, will rund 163000 Euro in die Sanierung investieren. geplant sei auch ein neuer Fußweg. Diese Strecke werde in der Zukunft erheblich frequentiert, weil er eine wichtige Verbindung zu den neuen Wohnhäusern und zur Kita Regenbogen darstelle. Auch die Kindertagesstätte war erweitert worden. Im Zuge des Straßenprojektes ist auch der Bau eines großen Parkplatzes mit mehr als 150 Stellplätzen vorgesehen. Sie sollen später den Besuchern der Kita oder von Gottesdiensten dienen. Nach der aktuellen Planung soll auch der Kirchberg-Ausbau in Kürze anlaufen und bis September abgeschlossen sein.

Die Kirchengemeinde hat mit 32 Euro pro Quadratmeter den ortsüblichen Preis beim Verkauf ihrer Flächen bekommen. Normalerweise, so Pastor Graf, müssten die Einnahmen für den Kauf von neuen Flächen reinvestiert werden. Damit solle verhindert werden, dass es zu einem Ausverkauf der kirchlichen Ländereien komme.

Es gebe allerdings auch eine Ausnahme, die jetzt für Klein Wesenberg von der Kirchenleitung genehmigt worden sei. Das Geld könne für die Sanierung der Kirche verwendet werden. „Wir werden aber auch mit diesem Geld nicht auskommen“, warf der Pastor schon einen Blick auf ein weiteres wichtiges Vorhaben in der Gemeinde Klein Wesenberg.

Michael Thormählen

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