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Stormarn Klein, aber fein: Oldesloer Weihnachtsmarkt kommt gut an
Lokales Stormarn Klein, aber fein: Oldesloer Weihnachtsmarkt kommt gut an
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20:51 19.12.2017
Hannes (4) gefallen die großen Krippenfiguren, die auf dem kleinen Oldesloer Weihnachtsmarkt ausgestellt sind. Quelle: Fotos: Petra Dreu
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Bad Oldesloe

Der Weihnachtsmarkt am Mühlenrad war am vergangenen Wochenende wieder ein beliebter Treffpunkt. Aber auch der Weihnachtsmarkt zwischen DM und dem Stadtgrill, der in diesem Jahr zum ersten Mal stattfindet, hat seinen Reiz. Ausgeschrieben hatte ihn die Stadt Bad Oldesloe, die damit Neuland betreten hat; denn einen Weihnachtsmarkt über mehrere Wochen hat es bisher noch nie in der Kreisstadt gegeben.

Der kleine Weihnachtsmarkt auf der Mühlenstraße ist ein Versuch mit positiver Halbzeitbilanz: Die Holzbuden im Lichterschein, das kleine Mini-Kinderkarussell und die Sprechstunden des Weihnachtsmanns kommen an bei den Oldesloern, die Lust auf mehr haben.

Den Zuschlag für den kleinen Markt hat der Oldesloer Veranstalter Sebastian Hagen bekommen, sein Konzept „klein, aber fein“ umgesetzt hat. Neun Buden mit Punsch, Mutzen, Crêpes, Schmuck, Weihnachtsgeschenken aus Wolle, gebratenen Champignons und anderen Schlemmereien hat er organisiert. Einen Ehrenplatz hat der Weihnachtsmann bekommen, der seine Sprechstunden überdacht auf einem gemütlichen Sessel abhalten kann. Gerne angenommen werden zudem die Unterstände mit Heizstrahlern, die zu einem Klönschnack bei Punsch und heißem Kakao einladen.

„Neun Buden mussten sein, sonst ist es kein Weihnachtsmarkt“, verrät Sebastian Hagen, der mit der Auswahl der hinteren Mühlenstraße durch die Stadt zufrieden ist. „Hier können die Besucher in Ruhe stehen und klönen. Das kommt gut an“, weiß er. Zwar hätte er gerne wie ursprünglich vereinbart auch den Kulturhof mit in die Veranstaltungsfläche genommen, doch der habe kurzfristig nicht zur Verfügung gestanden.

Mit dem kleinen Kinderkarussell, Krippenfiguren und Sprechstunden beim Weihnachtsmann spricht er vor allem Familien mit Kindern an. „Der schönste Lohn sind die leuchtenden Kinderaugen“, verrät Sebastian Hagen, der zwar auch einige böse Worte zu hören bekam – vor allem nach der Parade von Weihnachtsmann, Engel und Frau Holle vom kleinen Weihnachtsmarkt zum Mühlenradplatz. „Die fünf bis sechs Nörgelheinis gehören zu Bad Oldesloe einfach dazu“, nimmt er die Kritik gelassen, denn überwiegend ist die Resonanz positiv.

„Der Weihnachtsmarkt hat eine Chance verdient, sich zu entwickeln. Der wird mal richtig schick“, glaubt Jörg Müller. „Mit den Buden und der Beleuchtung – das passt“, findet Horst Rohde. „Das hier ist richtig schön gemacht. Mir gefallen vor allem die Heizstrahler“, freut sich Janine Funke.

Ausgeschrieben hatte die Stadt den Weihnachtsmarkt für zwei Jahre. Sebastian Hagen hat sich eine Ausstiegsklausel einbauen lassen, sollte der Markt nicht genug frequentiert werden. Hagen: „Momentan ist noch nichts entschieden. Aber es sieht positiv aus.“ Eine Entscheidung will er in einem Gespräch mit der Stadt am 29. Januar treffen.

 Von Petra Dreu

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