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Klimaschutz: Reinfeld rückt auch die Pendler in den Fokus

Reinfeld Klimaschutz: Reinfeld rückt auch die Pendler in den Fokus

Im kommenden Jahr sollen Nägel mit Köpfen gemacht werden. Die Stadt Reinfeld will eine neue Stelle für einen Klimaschutzmanager schaffen, der wichtige Projekte anschieben oder koordinieren soll. Dafür kamen jetzt die ersten möglichen Maßnahmen auf den Tisch.

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Viele Pendler, die zu einem großen Teil aus der Umgebung kommen, stellen ihre Autos vor dem Bahnhof ab, weil Reinfeld an den HVV-Verbund angeschlossen ist. Probleme haben auch die Radfahrer (Foto rechts), die ihre Zweiräder sogar an Straßenschildern anschließen.

Quelle: Fotos: M. Thormählen

Reinfeld. Die Mitglieder des städtischen Umweltausschusses hatten sich bereits in der Vergangenheit auf ein Klimaschutzkonzept geeinigt. Dafür allerdings, so Petra Gehrke (SPD) während der jüngsten Sitzung im neuen Rathaus, müsse in der Verwaltung auch ein Klimaschutzmanager beschäftigt werden. „Wir brauchen jemanden, der für die Koordination zuständig ist“, sagte die Stadtverordnete.

 

LN-Bild
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„Die Umsetzung des Klimaschutz- konzeptes kann man nicht einfach nebenbei machen.“Geert Karnick (Grüne) Vorsitzender des Umweltausschusses

Ausschussvorsitzender Geert Karnick (Grüne) signalisierte Zustimmung. Die Umsetzung von Vorhaben und Projekten, die wichtig seien, um die gesteckten Klimaschutzziele erreichen zu können, „kann man nicht einfach nebenbei machen“. Dafür fehlten im Reinfelder Rathaus auch die personellen Möglichkeiten. Geert Karnick wies darauf hin, dass in dem Stellenplan, der im Dezember zusammen mit dem Haushalt für das Jahr 2018 von der Stadtverordnetenversammlung verabschiedet wird, der Job für einen Klimaschutzmanager vorgesehen sein soll. Dabei gehe es um eine wöchentliche Arbeitszeit von 20 Stunden. Der Ausschussvorsitzende wies darauf hin, dass Reinfeld mit Personalkosten von etwas mehr als 9000 Euro pro Jahr rechne – dies bedeute einen Anteil von 35 Prozent. Der größte Part werde mit Hilfe von Zuschüssen finanziert und die Stelle zunächst auf drei Jahre befristet.

Die Stelle des neuen Klimaschutzmanagers kann aller Voraussicht nach erst Mitte kommenden Jahres besetzt werden. Fachbereichsleiter Stephan Kruse machte den Kommunalpolitikern wenig Hoffnung, dass deutlich früher ein geeigneter Kandidat gefunden werden könne. Die Mitglieder des Umweltausschusses votierten mit großer Mehrheit dafür, den Job im neuen Stellenplan auszuweisen. Auch das Geld soll dafür bereit gestellt werden.

Um Ausgaben von rund 75000 Euro soll es gehen, wenn im nächsten Jahr die ersten Maßnahmen des neuen Konzeptes umgesetzt werden. Die Ausschussmitglieder waren sich im Wesentlichen einig, dass dabei keine Prioritätenliste aufgestellt werde. Vorhaben können durchaus getauscht und auch finanzielle Mittel für andere Positionen genutzt werden. In den Fokus rücken unter anderem die zahlreichen Pendler, die am Reinfelder Bahnhof vom eigenen Auto auf die Bahn umsteigen. Hier sollte der E-Mobilität eine größere Rolle zukommen. Pendler könnten auch dank Fahrgemeinschaften Probetouren mit Elektromobilen unternehmen. Auch sollte das Umfeld des Bahnhofes fahrradfreundlicher gestaltet werden.

Als weitere Projekte wurden ein Wärmenetz im Gewerbegebiet Grootkoppel und ein Wärmeverbund am Kaliskaweg genannt. Reinfeld will außerdem nachhaltiges Bauen dank energetischer Vorgaben fördern und dies in der Bauleitplanung festschreiben.

Geruch und ein WC-Gebäude

Das Bürgerbüro im neuen Rathaus muss vermutlich weit länger geschlossen bleiben als zunächst vorgesehen. „In diesem Jahr wird es nicht mehr geöffnet“, betont der Fachbereichsleiter für Bau und Umwelt, Stephan Kruse. In dem großen Raum im Erdgeschoss war es zu einer erheblichen Geruchsbelästigung gekommen – vermutlich ausgelöst durch die Verlegung des Teppichbodens. Das Bürgerbüro ist zurzeit im alten Rathaus (Zimmer 6) untergebracht.

Das Toilettengebäude am Markt soll voraussichtlich 2018 saniert und dann wieder geöffnet werden. Dafür soll ein Betrag in den neuen Haushalt aufgenommen werden.

 Michael Thormählen

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