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Stormarn Kraniche fühlen sich auch im Winter in Stormarn wohl — Störche ziehen Richtung Süden
Lokales Stormarn Kraniche fühlen sich auch im Winter in Stormarn wohl — Störche ziehen Richtung Süden
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21:21 17.01.2016
Einige Kraniche (Foto links) sind noch da. Der Storch aus Westerau hat Stormarn wieder verlassen. Quelle: Fotos: Archiv

„Dieser Winter hat so warm angefangen, dass ein Teil der Kraniche hier geblieben ist“ erklärt Klaus Graeber, Vorsitzender des Naturschutzbund Deutschland (Nabu) Landesverband Schleswig-Holstein in Bad Oldesloe. „Diese Tiere überwintern immer mehr hier.“ Der plötzliche Kälteeinbruch kann ihnen nichts anhaben. „Kraniche können Frost vertragen", so Klaus Graeber, „wenn es ihnen zu kalt wird, sind sie in ein bis zwei Tagen in Südfrankreich oder Spanien.“

„Wir haben es auch schon erlebt, dass einige wenige Störche im Norden geblieben. Das ist zurzeit aber in Stormarn nicht zu beobachten“, erläutert Andreas Hack, der für den Nabu den Adebar im Kreis betreut. Tiere, die sich auch während der kalten Jahreszeit noch in Schleswig-Holstein aufhalten, gelten als sogenannte Winterstörche. „Sie werden aber von den Menschen gefüttert und könnten ohne diese Hilfe nicht überleben“, sagt Andreas Hack.

Selbst wenn diese Winterstörche im Frühjahr ihre Jungtiere aufziehen, starteten die Jungstörche als erste in Richtung Süden. „Dieser Instinkt ist den Tieren angeboren, und er ist bisher auch nicht verloren gegangen“, hat der Experte beobachtet. Teilweise würden auch die älteren Winterstörche sich im Herbst wieder auf den langen Flug begeben.

Ob der Storch, der im vergangenen Jahr in Siek eingefangen wurde, das Mittelmeer wiedersehen wird, ist offen. „Das Tier hatte einen gebrochenen Flügel und lebt in einer Pflegestation in Hamburg.

Vielleicht wird es nie wieder fliegen können“, so Andreas Hack. ba/mt

LN

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