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Stormarn Masche für Masche Gutes tun
Lokales Stormarn Masche für Masche Gutes tun
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16:40 19.12.2015
„Toll, was die Frauen alles aus Wollresten angefertigt haben“, finden Gillian Vetter (l.) und Susanne Relling-Peters. Quelle: Britta Matzen

„Wollreste? Dann stricken Sie für bedürftige Kinder. Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Die Kinder freuen sich über jedes handgefertigte Geschenk.“ Mit diesem Aufruf hatte Susanne Relling-Peters vom Strickwarengeschäft Wollywood in Bad Oldesloe vor Wochen ihre Kunden aufgefordert, für die Kinder vom Drachenturm und EfAs-Kleiderkiste zu handarbeiten.

Masche für Masche Gutes tun: Die Beteiligung war enorm. „Mehr als 15 Frauen aus Oldesloe und Umgebung haben die Stricknadeln in die Hand genommen und sich an der Aktion beteiligt. Dabei sind mehr als 50 Wohlfühlteile aus Wolle zusammen gekommen“, freute sich Relling-Peters. Mützen in Rippenoptik, mehrfarbige Strümpfe, kuschelweiche Schals und Stulpen — wunderschön, was die Frauen aus Garnresten angefertigt haben.

Auch Gillian Vetter, die jeden Dienstag eine Gruppe mit afghanischen, syrischen, russischen und türkischen Mädchen im Drachenturm betreut und die Spende jetzt entgegennahm, war ganz begeistert von den Strickteilen. „Wir sind froh, dass sich so viele Frauen an der Aktion beteiligt und so wunderschöne Sachen angefertigt haben. Das ist eine ganz tolle Sache“, sagte die 20-Jährige.

Die Mützen, Schals und Strümpfe müssen jetzt nur noch hübsch verpackt werden. „Wir packen Tüten. Da kommen die Stricksachen hinein und Spenden aus den EfA-Kisten in den Supermärkten — Kaffee, Tee und Kekse. Zu Weihnachten werden die Geschenke an die Familien übergeben“, so Vetter. Seitdem sie 15 ist, unterstützt die Studentin das Kinderprojekt Drachenturm. „Ich bin über meine Mutter Marion Kattler-Vetter dazu gekommen, die die Essensausgabe der Tafel und den Drachenturm leitet. Das macht mir sehr viel Spaß, weil das hier im Ort richtig gut funktioniert. Oldesloe ist nämlich eine sehr soziale Stadt“, findet Vetter.

Oldesloe ist eine sehr soziale Stadt.“Gillian Vetter, Kinderprojekt Drachenturm

Britta Matzen

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