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Stormarn Mehr Unfälle — weniger Verletzte
Lokales Stormarn Mehr Unfälle — weniger Verletzte
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20:32 17.03.2016
Bad Oldesloe

Die Zahl der Verkehrsunfälle auf Stormarns Straßen ist geringfügig angestiegen — von 5849 in 2014 auf 6019 in 2015. Die gute Nachricht dabei: Die Zahl der Verletzen ist im selben Zeitraum zurückgegangen. Gab es 2014 noch 902 Unfälle, bei denen Menschen verletzt wurden, sank die Zahl im vergangenen Jahr auf 809. Aber leider, betonte Holger Meincke, stellvertretender Behördenleiter der Polizeidirektion Ratzeburg, gab es einen Toten mehr, nämlich sechs.

Tödlicher Unfall am 15. April 2015 auf der A1 kurz hinter Bad Oldesloe. Ein 42-jähriger Mercedes-Fahrer kam ums Leben. Quelle: Burmester

„Vier der sechs Toten waren Zweiradfahrer“, erklärte Meincke während der Sitzung des Polizeibeirates im Kreistagssitzungssaal. Dabei ist die Zahl der Motorradunfälle sogar um 27 zurückgegangen. Von 139 in 2014 auf 112. Nicht nur die Zahl der Motorradunfälle ist gesunken, auch die Zahl der dabei Verletzten sank von 136 auf 112. Meincke plädierte dafür, wieder mehr Schulungen für Zweiradfahrer anzubieten.

Positiv bewertet der stellvertretende Behördenleiter, dass „die Zahl der Unfälle unter Alkoholeinfluss erheblich zurückgegangen ist“. Passierten 2014 noch 95 Unfälle wegen Trunkenheit am Steuer mit 50 verletzen Personen, waren es im vergangenen Jahr 69. Dabei wurden 42 Menschen verletzt. Während auf Landesebene die Zahl der Unglücke gestiegen ist, die unter Drogeneinfluss geschehen sind, gab es im Kreis Stormarn einen Rückgang: statt 14 in 2014 gab es 12 im vergangenen Jahr.

Der Blick in die Statistik zeigt auch, dass Senioren öfter Unfälle verursachen als junge Fahrer. 226 wurden von den älteren Autofahrern ausgelöst, 178 von den Junioren. Dabei steht fest, in beiden Fällen ist die Zahl gegenüber dem Vorjahr gesunken.

„Stormarn ist nicht nur wirtschaftlich einer der stärksten Kreise, er ist auch der Kreis mit den meisten Zulassungen für Kraftfahrzeuge.“ Hinzu komme, das Stormarn kein reiner Pendlerkreis mehr sei, wie noch vor 20 Jahren, sondern dass die Zahl der „Einpendler fast genauso hoch ist“.

Von kks

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