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„Mir gefällt, was ich mache“

Bad Oldesloe „Mir gefällt, was ich mache“

Heimspiel für Oldesloer Krimiautor Klaus E. Spieldenner — Lesung in der Kreisstadt am 22. Januar.

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Der Oldesloer Krimiautor Klaus Spieldenner mit dem Cover des neuen Buches, das im März erscheint.

Quelle: Susanna Fofana

Bad Oldesloe. „Ich bin mit Herzblut dabei“, gesteht der Oldesloer Krimiautor Klaus E. Spieldenner. Die Begeisterung merkt man ihm und seinen Romanen auch an. Selbst seine Lesungen mit eigenen Liedern für seine Kommissarin, die wie er in Bad Oldesloe lebt, sind besonders. Deshalb stellt er im Januar hier schnell noch seinen aktuellen Krimi vor, bevor im März schon der nächste erscheint.

„In den letzten drei Jahren hatte ich über 50 Lesungen“, so Spieldenner. In seinem Heimatort Bad Oldesloe gab es bisher allerdings erst eine einzige. Dabei ist gerade hier das Interesse groß.

Schließlich setzt der Autor auf Schauplätze in der Region, die er bei Spaziergängen in Bad Oldesloe und Umgebung entdeckt — oder bei seinen Recherchen in Hamburg.

„Mir gefällt, was ich mache“, so Spieldenner. Schon 1700 Seiten lang begleitet ihn seine Kommisarin Sandra Holz. Durch Zufall machte er sie bereits im ersten Band „Unter Flutlicht“ (2013) zur begeisterten Joggerin. Das kam dem Autor im dritten Krimi „Start Ziel Tod“ zugute, der den großen Hamburger Marathonlauf im Fokus hat.

„Mit dem fünften will ich aufhören“, sagt Spieldenner. „Danach kommt was Neues“, stellt er sich vor. Aber diese Entscheidung ist noch nicht endgültig. Der vierte Band ist bereits fertig, die Idee für den fünften steht ebenfalls. „Im neuen ist sehr viel Oldesloe drin“, verrät er. Selbst seine Facebookfreunde hat der Autor an der Entstehung beteiligt: Als es darum ging, einen Namen für die Tochter der Kommissarin zu finden.

„Da waren sehr wilde Sachen dabei. So würde ich meine Kinder nicht nennen“, erzählt Spieldenner schmunzelnd. Er habe auf „etwas prinzessinnenmäßiges“ gehofft. Und wurde schließlich mit dem Vorschlag „Lara-Sophie“ fündig. Der klinge auch gut mit dem italienischen Familiennamen ihres Vaters. Und so schiebt die Kommissarin Sandra Holz im neuen Krimi „Der Dom trägt schwarz“ den Kinderwagen mit ihrer Tochter Lara-Sophie durch zwei der gleich drei Oldesloer Schauplätze.

Die Oldesloe-Präsenz im Roman hat Spieldenner schon vor Erscheinen des Buches auf die Idee gebracht, später einmal einen Krimispaziergang durch die Kreisstadt anzubieten. In Sehmsdorf wohnt die Kommissarin, am Schanzenbarg — ein Wortspiel mit dem Hamburger Schanzenviertel — wohnt ein Bösewicht, eine verfallene Hütte im Schrebergarten am Travewanderweg wird zum Versteck.

Und so zieht sich die Handlung, die mit dem ermordeten Inhaber einer Geisterbahn auf dem Hamburger Dom beginnt, bis nach Bad Oldesloe. „Ich bin sehr zufrieden“, sagt Spieldenner über den 400 Seiten langen Krimi. Seit Oktober schon recherchiert er für den fünften Band mit dem Arbeitstitel „Es ist noch nicht zu Ende“. Unter anderem hat er sich auf Hamburger Weihnachtsmärkten umgesehen, wo der Krimi, der 2017 erscheinen soll, seinen Anfang nimmt.

Für eine bessere Erinnerung an seine Schauplätze macht Spieldenner gerne vor Ort Fotos. Zum Beispiel aus einer Zahnarztpraxis heraus auf einen solchen Weihnachtsmarkt. Ganz genau überprüft er alle Orte, die in seinen Krimis vorkommen. Schließlich möchte er eine Romanfigur nicht im vierten Stock eines Hauses unterbringen, das in Wirklichkeit nur drei Stockwerke hat. Nach der gründlichen Recherche beginnt für Spieldenner voraussichtlich im Januar wieder das Texten. Sein Ziel: „Nach sechs Wochen muss das Ding geschrieben sein.“

Spannung bei „Start Ziel Tod“
Aus seinem aktuellen Krimi „Start Ziel Tod“ liest der Oldesloer Autor Klaus E. Spieldenner am Freitag, 22. Januar, 19 Uhr, im „Treffpunkt Hamburger Tor“, Hamburger Straße 146 in Bad Oldesloe. Der Eintritt inklusive Begrüßungssekt beträgt fünf Euro.

Anmeldungen unter Krimilesung@web.de oder Telefon 04531/8942711.

Susanna Fofana

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