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Mit einer Jubel-Arie ins Berufsleben starten

Bad Oldesloe Mit einer Jubel-Arie ins Berufsleben starten

70 Schüler nahmen an der Nachtschwärmer Jobtour in Bad Oldesloe teil.

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Warm-up im Logenhaus: Hier standen Infos, Drinks, Musik und ein Gewinnspiel für die jungen Leute auf dem Programm.

Quelle: hfr

Bad Oldesloe. Mehr Qualität und nicht nur große Zahlen – auf diesen Nenner haben sich die Organisatoren der Nachtschwärmer Jobtour in Bad Oldesloe verständigt. „Wir wollen vor allem Schüler ansprechen, die sich ziemlich sicher sind, später eine Berufsausbildung in der Region beginnen zu wollen“, betonte Ralf Klesch.

LN-Bild

70 Schüler nahmen an der Nachtschwärmer Jobtour in Bad Oldesloe teil.

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70 junge Leute, die im kommenden Sommer Schulen in Bad Oldesloe, Reinfeld und Bargteheide mit ihren Abschlusszeugnissen verlassen wollen, waren bei der sechsten Jobtour mit von der Partie. Gestartet wurde wieder im Logenhaus am Bürgerpark, anschließend ging es zu Fuß oder per Bus in die Betriebe oder Verwaltungen. „Man muss sich schon umfassend informieren“, meinte Erik Tonnesen. Den 17-Jährigen interessierten vor allem die Möglichkeiten, mit einem Dualen Studium ins Berufsleben einzusteigen. Auch für Tim Fiegel (18) war es nach den eigenen Worten nicht unwichtig, erste Eindrücke zu gewinnen: „Man muss doch schon einigermaßen wissen, was später im Beruf passieren kann.“

Für Lara Ehrlich kam es in erster Linie darauf an, Kontakte zu knüpfen. „Ich kann mir schon vorstellen, ein Duales Studium in einem Betrieb in der Region zu machen – vielleicht in Richtung Betriebswirtschaft“, meinte die 18-Jährige, die 2017 ihr Abi an der Theodor- Mommsen-Schule bauen will. Timo Lübben (18) hat dagegen noch keine konkreten Vorstellungen, wie es nach dem Ende seiner Schulzeit weitergehen soll. „Ich will mich aber schon rechtzeitig über die Möglichkeiten informieren“, so der 18-Jährige.

Ausreichende Informationen gab es offensichtlich für eine Schülerin, die sich noch während der jüngsten Aktion für eine Ausbildung entschieden hat. „Sie will beim Finanzamt beginnen“, so Ralf Klesch.

Er hatte zusammen mit anderen Firmenvertretern im Anschluss an die Nachtschwärmer Jobtour eine positive Bilanz gezogen. „Noch nie war das Interesse und das Engagement der jungen Leute so hoch wie in diesem Jahr", so Philipp Maschmann von der Volksbank Stormarn. Bei den Firmen Minimax und Hako planten überwiegend die Auszubildenden den Informationsabend. „Und die fanden die Schulabgänger dieses Mal besonders motiviert und würden sich freuen, wenn möglichst viele von ihnen im neuen Ausbildungsjahr ihre neue Kollegen werden“, sagte Hako-Ausbildungsleiter Frank Thielebein.

Helmut Lucka von der Firma Herose, Elke Riedel von den gleichnamigen Pflegeheimen und Sebastian Westphal von Fitness World – alle drei erstmalig in diesem Jahr dabei – sagten aber bereits ihre Teilnahme für 2017 zu. An dem Konzept wird sich aller Voraussicht nach nichts ändern: „Auch wenn wir weniger Teilnehmer als in den vergangenen Jahren hatten – es kommt darauf an, dass die jungen Leute sicher sind, in welche Richtung sie gehen wollen“, meinte Organisator Ralf Klesch. Das sei allerdings nicht immer der Fall. Es gebe durchaus auch Schüler in den Abgangsklassen, die sich noch „zehn Jahre Zeit lassen wollen, bevor sie sich Gedanken um einem Beruf machen wollen“.

Als Ergebnis einer Umfrage stellte sich heraus, dass 85 Prozent der Teilnehmer die Nachtschwärmer Jobtour weiter empfehlen würden. Fragen seien sogar zu 100 Prozent beantworten worden.

Tipps und Unterhaltung

An der Jobtour beteiligten sich die Asklepios Klinik, die Barmer GEK, die Sparkasse Holstein, die Volksbank Stormarn, die Stadt Bad Oldesloe, das Finanzamt Stormarn, der Kreis Stormarn, die Firma Herose, die Firma Hako, die Firma Minimax, die Pflegeheime Riedel und die Fitness World. Auch die Kreishandwerkerschaft informierte über Ausbildungsmöglichkeiten. Es gab Getränke im Logenhaus, hier sorgten Daniela Haß und Laurence de Vane für musikalische Unterhaltung.

Michael Thormählen

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