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Stormarn Nach 25 Jahren: Wesenberg hat wieder einen Gemeindewehrführer
Lokales Stormarn Nach 25 Jahren: Wesenberg hat wieder einen Gemeindewehrführer
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20:09 13.05.2016
In den drei Holzschuppen waren acht Gasflaschen gelagert. Mehrere Wehren waren in der Beektwiete im Einsatz. Quelle: rtn
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Tremsbüttel

Die drei Ortsfeuerwehren Groß Wesenberg, Stubbendorf und Ratzbek haben beschlossen, wieder einen Gemeindewehrführer zu wählen. Bislang wurden die drei Ortswehren jeweils von ihren Ortswehrführern geführt. Einen Gemeindewehrführer gab es zuletzt vor 25 Jahren.

Die drei Ortsfeuerwehren Groß Wesenberg, Stubbendorf und Ratzbek haben beschlossen, wieder einen Gemeindewehrführer zu wählen.

Daniel Pals, Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Wesenberg und Berufsfeuerwehrbeamter in Hamburg, wurde von 42 der 46 anwesenden Mitgliedern aller drei Ortswehren zum neuen Gemeindewehrführer gewählt. „Er wird künftig die Koordination der drei Ortswehren übernehmen und sie lenken“, erklärte Feuerwehrsprecher Helge Trabert. Zusätzlich sei Pals der Ansprechpartner für Wesenbergs Bürgermeisterin Karin Dettke in Fragen zum Brandschutz. Die 46 Mitglieder wählten den Ratzbeker Wehrführer Martin Scholmeyer zum neuen stellvertretenden Gemeindewehrführer. Joachim Möller von der Ortswehr Stubbendorf wurde zum Schriftführer des neuen Vorstandes gewählt.

Nach den Wahlen wurden die Kameraden Ronald Behr und Detlef Lüth jeweils zur Hauptfeuerwehrmännern (drei Sterne) befördert.

Feuerwehr rettet Gasflaschen aus Schuppen

Drei brennende Holzschuppen mit acht gelagerten Gasflaschen haben am Mittwochabend in der Beektwiete einen Großeinsatz für Feuerwehr und den Rettungsdienst ausgelöst.

Nur dem schnellen Löscheinsatz der Freiwilligen Feuerwehren ist es zu verdanken, dass die Flammen nicht auch noch drei weitere Häuser in der unmittelbaren Nachbarschaft erfassten. Durch die Hitze war bereits das Wohnzimmerfenster eines nahestehenden Hauses geplatzt. Mehrere Trupps rückten unter Atemschutz gegen die Flammen vor, brachten insgesamt acht Gasflaschen aus dem Gefahrenbereich heraus und kühlten diese mit Wasser ab. Menschen wurden nicht verletzt. Alle Bewohner hatten sich rechtzeitig in Sicherheit gebracht.

Die Leitstelle hatte wegen der Gefahrenlage die Wehren aus Tremsbüttel, Bargteheide, Hammoor und Fischbek alarmiert. Die Höhe des Sachschadens und die Brandursache sind noch unklar. Die Polizei hält eine technische Ursache für wahrscheinlich.

rtn

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