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Stormarn Neue Projekte: Sportverband startet durch
Lokales Stormarn Neue Projekte: Sportverband startet durch
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20:10 15.10.2015
Seit Juni im Amt: Der neue KSV-Vorsitzende Adelbert Fritz aus Reinfeld packt mit seinem Team kräftig an. Quelle: ukk
Bad Oldesloe

Neue Führung, neue Projekte, neues Selbstverständnis: Mit dem neuen Vorsitzenden Adelbert Fritz aus Reinfeld an der Spitze (seit Juni im Amt) startet der Kreissportverband (KSV) Stormarn durch. Fritz hat innerhalb kurzer Zeit seine Kontakte effektiv genutzt und ganz konkrete Pläne für das kommende Jahr.

Auch dem Landessportverband (LSV) in Kiel ist die Aufbruchstimmung in Stormarn nicht verborgen geblieben. „Der Kreissportverband ist jetzt mit dem neuen Führungsteam gut aufgestellt“, stellte LSV-Präsident Hans-Jakob Tiessen während des Kommunaldialogs in Bad Oldesloe fest. Tiessen lobte dabei auch ausdrücklich die Kreispolitik: „Durch die jährliche Förderung von 150 000 Euro ist der Sport in Stormarn gut abgesichert.“

Kreispräsident Hans-Werner Harmuth nahm die Vorlage gerne auf und betonte den hohen Stellenwert des Sports, aber auch zugleich die große Verpflichtung desselben gegenüber der Bevölkerung: „Die Jugend muss in Bewegung gehalten werden.“ Stormarn sei ein starker Kreis, dessen Einwohnerzahl zudem gegen den Trend in den kommenden Jahren weiter wachsen werde. Der Sport ist dabei laut Harmuth eine große Stütze.

Damit das so bleibt, will der Kreissportverband unter anderem den Mangel an Übungsleitern aktiv bekämpfen. Der KSV sieht dabei in den Migranten und Flüchtlingen großes Potenzial. „Wir werden in Zusammenarbeit mit den Beruflichen Schulen in Bad Oldesloe lizenzierte Trainer ausbilden“, erklärt Adelbert Fritz. Kontakte zu den DaZ (Deutsch als Zweitsprache)- Klassen seien bereits hergestellt, das Interesse groß. Mit im Boot sind auch die Initiative „Sport vor Ort“ in Bad Oldesloe und die Sparkassen-Stiftung, die einen erheblichen Betrag bereitstellen will. Schon ab dem Frühjahr 2016 soll es mit den ersten Wochenend-Seminaren losgehen.

Sorge bereitet dem Verband auch die steigende Zahl der Kinder, die nicht mehr schwimmen lernen. Daher wird es Ferienkurse in verschiedenen Schwimmbädern im Kreis geben. Unterstützt werden diese nicht nur von Übungsleitern des KSV, sondern auch mit einem Zuschuss der Kreispolitik. Das versicherte Kreispräsident Harmuth beim Kommunaldialog. Auch dieses Projekt ist für das kommende Jahr avisiert.

Punkt Nummer drei ist das Inklusionsprojekt „Sport für alle“, für das der Sportverband sogar eigens einen Mitarbeiter einstellen will. Dieses wird Joachim Lehmann aus Glinde, der bereits vielfältige Erfahrungen auf diesem Gebiet gesammelt hat. Lehmann hat einigen Vereinen bereits seine Ideen präsentiert und viele positive Rückmeldungen erhalten. Das Projekt wird von der Uni Kiel wissenschaftlich begleitet und ist zunächst auf drei Jahre befristet. Die Personalkosten trägt die Sparkassen-Stiftung.

„Drei bemerkenswerte und richtungsweisende Projekte“, so LSV-Präsident Tiessen.

Markus Carstens

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