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Stormarn Neuer Internetauftritt: Quantensprung beim Kreis
Lokales Stormarn Neuer Internetauftritt: Quantensprung beim Kreis
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20:38 05.10.2016
Mit dem neuen Internetauftritt des Kreises (www.kreis-stormarn.de) erreichen Wolfgang Krause, Dr. Henning Hach, Katharina Gräfenstein und Landrat Dr. Henning Görtz jetzt auch die Nutzer von Smartphones und Tablets. Quelle: K. Kuhlmann-Schultz

1998 ist der Kreis Stormarn ins Netz gegangen, mittlerweile präsentiert sich der Internetauftritt in seinem vierten Design. „Der Auftritt ist optimaler, er ist einfacher in der Bedienung“, freut sich Landrat Dr. Henning Görtz. Und er kann, dank des so genannten responsive Design, des reagierenden Designs, mit dem sich die Seiten automatisch auf das genutzte Endgerät einstellen, jetzt auch bequem auf dem Smartphone oder Tablet gelesen werden. Das war vorher nicht so. Der Kreis Stormarn kann somit jetzt auch vermehrt die jüngere Generation ansprechen und erreichen.

Bei im Monat knapp 130000 Besucherinnen und Besuchern und 4,5 Millionen Klicks „haben die Bürger einen Anspruch darauf, einen übersichtlichen und modernen Auftritt zu haben. Wir haben den Bürgern gegenüber eine Verpflichtung“, findet der Landrat. Dass der Kreis seine Internetseiten modernisiert hat, liegt fast zehn Jahre zurück. Mit dem neuen Auftritt, der eine einfache Menuführung hat, ist ihm jetzt ein Quantensprung gelungen. Denn in der digitalisierten Welt sind „neun Jahre die Steinzeit“, erklärt der Fachbereichsleiter Inneres und Leiter der Internetredaktion, Wolfgang Krause. Und so präsentiert sich der Kreis jetzt eigenen Angaben nach mit einer der modernsten Kreisseiten in Norddeutschland.

„Den Inhalt haben wir weitestgehend so gelassen“, so Krause. Auch die Links auf andere Seiten finden die Nutzer wie gewohnt. Auf einige Dinge, wie das Gästebuch, das kaum genutzt wurde, habe man aber verzichtet.

Auf andere Bereiche, die stark nachgefragt sind, wie Fragen und Themen rund ums Bauen natürlich nicht. Hier gelingt es jetzt leicht, Fragen mit Hilfe des Baulexikons zu beantworten. „Und wir haben Anfragen aus dem gesamten Bundesgebiet“, erklärt Krause. Stark nachgefragt ist auch alles, was mit Kreispolitik zu tun hat. Nach wie vor gibt es diese Informationen über das Bürgerinformationssystem Allris. Ausgebaut wurde die Hilfe für Stormarner unter der Rubrik Zuständigkeitsfinder Schleswig-Holstein.

Mit der 90000 Euro teuren Modernisierung hat der Kreis den Grundstein gelegt für das E-Gouvernement. Das erspart später Bürgern den Gang in die Verwaltung. Online können dann Verwaltungsleistungen von unterwegs erledigt werden. Aber „das haben wir noch nicht, wir wollen das zusammen mit dem Land machen, das wird günstiger“, erklärt Krause. Ausgebaut werden soll auch der Bereich Geodaten der GIS-Kooperationsportale (Geografisches Informationssystem). Das ist ein länderübergreifendes Portal mit der Metropolregion Hamburg. „Schon jetzt können Interessierte beispielsweise Kindertagesstätten suchen und auf der interaktiven Kreiskarte anklicken“, erklärt Wolfgang Krause. In Zukunft soll es eine Verlinkung geben, damit die Interessierten auch erfahren können, ob es beispielsweise noch freie Plätze gibt. „Das sind die nächsten Ausbaustufen“, so Krause. Im Baubereich gilt dann, „wer bauwillig ist, der kann sehen, was er machen kann“. Dank der Bebauungspläne, die veröffentlicht werden. Auch die Online-Zulassung eines Fahrzeuges soll schrittweise kommen. Ebenso die Onlinebewerbung, mit gespeicherten Unterlagen in einem zentralen Portal.

Dr. Henning Hach, der mit seiner Firma Lynette seit 2002 den Kreis internettechnisch begleitet und auch für diesen Relaunch verantwortlich zeichnet, verspricht den Nutzern: „Mit zwei, drei Klicks ist man schnell beim Kern.“ Dafür hat er die alte Technologie ersetzt.

Zugriffe auf die Kreisseiten steigen an

4,5 Millionen Klicks gibt es im Schnitt monatlich auf die Kreisseiten, also täglich fast 150 000.

129 427 Besucher landeten monatlich auf den Kreisseiten, das sind 4298 täglich.

936 072 Seitenaufrufe hat es von 2015 bis jetzt monatlich gegeben. Das entspricht 30 945 Aufrufen täglich.

80,1 Gigabyte im Monat wurden runtergeladen. Das läuft jetzt über einen virtuellen Server.

AWSH mit neuem Online-Kundenportal

Ab sofort können sich die Kunden der Abfallwirtschaft Südholstein (AWSH) im Internet beim neuen Kundenportal anmelden und kostenfrei alle Vorteile dieses neuen Dienstes nutzen.

Nutzer des Portals erhalten keine Papierrechnung mehr mit der Post, die Rechnungen werden digital zugestellt. Alle angemeldeten Kunden können Ihre Belege und Buchungen online einsehen. Zudem können hier rund um die Uhr Termine für die Abfuhr von Sperrmüll und Elektroschrott gebucht werden. Darüber hinaus können die Stammdaten verändert werden. Eigentümer mit mehreren Objekten können natürlich alle Abrechnungseinheiten auf diesem Wege anmelden und verwalten.

Ausprobieren geht unter www.awsh.de, „Kundenportal“ anklicken und anmelden. Weitere Fragen werden unter der kostenfreien Nummer 0800/29 74 001 beantwortet.

K. Kuhlmann-Schultz

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