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Stormarn Neuer Pflegedirektor
Lokales Stormarn Neuer Pflegedirektor
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20:47 17.01.2018
Kaufmännischen Direktor Björn Pestinger und Thomas Meyer (r.).
Reinbek

Meyer, der im Haus seit 2008 bereits als OP-Manager und zuletzt als Klinikmanager tätig war, wurde vom Aufsichtsrat des Elisabeth Vinzenz Verbundes an die Spitze der Pflege gestellt. Der 55-jährige gebürtige Westfale freut sich auf die Aufgaben: „Als Pflegedirektor kann ich jetzt die Dinge, die ich in alter Funktion noch im Rahmen der Prozessoptimierung angestoßen habe, im Pflegedienst konkret mit Leben füllen. Den eingeschlagenen Weg möchte ich gemeinsam mit allen Mitarbeitern gestalten.“

Meyer bildet zusammen mit dem Geschäftsführer und Kaufmännischen Direktor Björn Pestinger und dem Ärztlichen Direktor Prof. Dr. Stefan Jäckle die Krankenhausleitung des katholischen Krankenhauses, in dem jährlich über 18500 Patienten stationär und rund 25000 Patienten ambulant behandelt und mehr als 8500 Operationen durchgeführt werden.

Der bisherige Pflegedirektor Martin Klein wurde mit einem Gottesdienst und einem Empfang feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Der gelernte Krankenpfleger, Diplom-Pflegepädagoge und Manager im Gesundheitswesen Klein hatte 2004 die Stelle als Pflegedirektor im St. Adolf-Stift angetreten. Wie die Provinzoberin der Elisabethschwestern, Schwester Dominika, in Ihrem Grußwort betonte: „Sie waren in der Pflegedienstleitung der Nachfolger einer Ordensschwester, es begann nach 120 Jahren eine neue Ära.“

In die Amtszeit von Martin Klein fielen – wie Prof. Jäckle in seinem Rückblick darstellte – viele Neuerungen. So führte der Wentorfer sehr früh Pflegestandards und auch die elektronische Pflegedokumentation im St. Adolf-Stift ein. Weitere Herzensanliegen Kleins waren der Erhalt des christlichen Profils des katholischen Hauses sowie die Stärkung des Pflegedienstes durch Übernahme zentraler Funktionen innerhalb der Klinik.

Jäckle verriet in seiner Rede, mit Thomas Meyer sei auch Kleins Wunschkandidat neuer Pflegedirektor geworden. Meyer ist seit dem 1. Januar für die größte Berufsgruppe im St. Adolf-Stift tätig, für 595 Pflegemitarbeiter in Vollzeit- und Teilzeit. Geschäftsführer Björn Pestinger unterstrich in seiner Rede, dass die Pflege in Deutschland vor einem grundlegenden Umbruch stehe, denn: „Die Anforderungen an Qualität steigen, gleichzeitig wird es immer schwieriger, gute Fachkräfte zu gewinnen, und das beim demografisch bedingten Anstieg von alten und kranken Menschen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, braucht es Reformen, doch ich bin zuversichtlich, am Ende wird die Pflege gestärkt den Anforderungen ins Auge blicken. Wir im St. Adolf-Stift nehmen unser Schicksal in 2018 in die Hand, denn wir werden nicht warten können, bis Dritte ihre Vorstellungen formulieren, wir sind dabei die Pflege bereits heute gemeinsam auf- und ausbauen.“

LN

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