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Neues Baugebiet wird zügig erschlossen

Hamberge Neues Baugebiet wird zügig erschlossen

Die Häuslebauer in Hamberge warten ungeduldig – Zunächst müssen noch Leitungen gelegt werden und die Straßen fertig sein – Grünes Licht für den Bau des eigenen Heims voraussichtlich Mitte August.

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Hier verlegen Lübecker Stadtwerker neue Gasleitungen. Bis Mitte August soll das Gebiet komplett erschlossen sein.

Quelle: Fotos: Uwe Krog

Hamberge. Die Eigenheim-Bauer von Hamberge „sind ungeduldig“. Das berichten Bürgermeister Paul Friedrich Beeck und sein Stellvertreter Albert Iken. Mehrere hätten nachgefragt, ob sie nicht schon mit dem Bauen anfangen könnten.

LN-Bild

Die Häuslebauer in Hamberge warten ungeduldig – Zunächst müssen noch Leitungen gelegt werden und die Straßen fertig sein – Grünes Licht für den Bau des eigenen Heims voraussichtlich Mitte August.

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Fast alles vergeben

38 Grundstücke – zum Teil mit zwei Wohneinheiten – für 70 Familien lässt die Gemeinde Hamberge derzeit erschließen. Eine Investition von 2,3 Millionen Euro. Nur noch ganz wenige sind Grundstücke sind zu vergeben. In einem zweiten Bauabschnitt soll das Hamberger Wohngebiet um die gleiche Größe noch einmal wachsen.

Doch gemach. So schnell sind selbst die Erschließer der Firma Eurovia nicht. „Obwohl die eine fantastische Arbeit leisten“, wie Iken beobachtet hat. Und möglicherweise, glaubt Bürgermeister Beeck, sind sie noch schneller als versprochen. Das Überlaufbecken, wo das Regenwasser gesammelt, beruhigt und in die Travewiesen geleitet wird, ist bereits fertig. Wo vor wenigen Wochen noch tiefe Gruben für die Schächte lagen, ist das erste Grün auf dem inzwischen wieder zugeschütteten Boden gewachsen. „Wir sind voll im Zeitplan“, sagt Gerd Schimming, der für die Gemeinde die Baustelle und deren Logistik im Griff hat.

Zurzeit verlegen die Stadtwerke Gasleitungen, Wasser-, Strom- und Telekommunikationsleitungen wachsen stetig weiter. Ingenieur Schimming verhandelt in diesen Tagen mit Pächtern, die ihr Vieh auf die benachbarten Weiden bringen wollen, über den Verlauf der Zäune. Und in wenigen Tagen beginnen Frank Claren und seine Leute von der Schleswig-Holstein Netz AG mit dem Bau von zwei Trafo-Stationen in dem neuen Wohngebiet. 11000 Volt werden in die Kästen eingespeist und auf 400 Volt für den Hausgebrauch heruntergeregelt. In diesen Tagen beginnen zudem die Erdarbeiten für den Straßenbau im Wohngebiet.

Auch wegen der Ampel, die den Verkehr einspurig durch die Baustelle beidseitig der Bundesstraße 75 führt, gebe es keine Beschwerden, weiß Iken. Das die Länge der Rotphasen selbst regulierende Gerät halte die Wartezeiten kurz. Alles gut und schnell am östlichen Ortsrand der Gemeinde, ein paar hundert Meter jenseits der Lübecker Stadtgrenze mit ihrer minutenschnellen Anbindung zu Citti und Plaza. Nur auf eine kleine Behinderung verweist der Bürgermeister jetzt für Mittwoch, 25. Mai: „Ab zwei Uhr in der Nacht haben wir alle in Hamberge und Reecke kein Wasser. Dann werden die Leitungen des Baugebietes an die Hauptwasserversorgung angeschlossen.“ Die Lübecker Stadtwerke hätten den Termin mit Absicht so gelegt, um Unannehmlichkeiten für die Bewohner möglichst gering zu halten. Die hätten bei ihren Planungen sogar die Fußball-Europameisterschaft mit einbezogen und noch vor den Beginn des Turniers gelegt.

Eine kleine Panne hat es allerdings vor wenigen Tagen gegeben. Es war ein weithin hörbarer Knall, der die Hamberger am helllichten Tage aufschreckte. Ein ortsfremder Kies-Fahrer wollte seine Ladung ohne Umschweife loswerden und fuhr unvermittelt zu einem der vielen Erdhaufen, um die Kippe hydraulisch hochzustellen. Was der Mann nicht bedachte, war die Nähe zu der 110 000-Volt-Leitung über ihm.

„Es muss dann einen Lichtbogen gegeben haben“, beschreibt einer der Arbeiter. Plötzlich fuhr die geballte Energie aus der Überlandleitung in das Fahrzeug und setzte es derart unter Strom, dass ein Reifen platzte.

Dem Mann selber passierte nichts. Er saß, wie aus dem Physik-Unterricht bekannt, in einem faradayschen Käfig. Der schützt Insassen eines Autos bekanntlich sogar vor Blitzschlägen. Allerdings, berichten Augenzeugen, habe der Mann eine Weile in dem Brummi sitzenbleiben müssen, bis sicher war, dass die Leitung nach dem Unfall tatsächlich stromlos war.

Uwe Krog

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