Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Stormarn Nur keine Scheu vorm Gymnasium
Lokales Stormarn Nur keine Scheu vorm Gymnasium
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:10 15.02.2016
Piet besuchte mit seinem Vater Hans-Werner Scherdin (50) die Oldesloer TMS. Quelle: Fotos: Lukas Zeidler
Anzeige
Bad Oldesloe

Bei den etwa 1300 Schülerinnen und Schülern der Oldesloer Theodor-Mommsen-Schule (TMS) klingelte früh am Sonnabend der Wecker. Am vergangenen Sonnabend veranstaltete das Gymnasium zum sechsten Mal den „Hospitationstag“. Viertklässler und ihre Eltern erhalten einmal im Jahr die Chance, sich den Schultag an der TMS anschauen und auch in den Unterricht hereinschnuppern zu können.

Im Sekretariat melden

Die Anmeldungen für die Theodor- Mommsen-Schule sind vom 22. Februar bis zum 3. März möglich. Eltern können sich dann von 8 bis 13 Uhr im Sekretariat melden. Individuelle Termine oder Gespräche sind möglich. Mehr Informationen gibt es dazu auf www.tms-od.de

Direktor Henning Bergmann (59) zog eine Bilanz: „Wir haben dieses Jahr insgesamt 250 Hospitationen in den fünften und sechsten Klassen.“ Das sei eine noch stärkere Nachfrage im vergangenen Jahr.

Bergmann ist vom Konzept überzeugt: „Die Offenheit hat zugenommen. Die TMS ist einen Besuch wert. Es ist immer wieder eine schöne Veranstaltung, weil alle Seiten sie mittragen.“ So stellten sich zahlreiche Arbeitsgemeinschaften des Gymnasiums vor, das auch eine Offene Ganztagsschule ist.

In der Pausenhalle konnten die Viertklässler bei der Schülerzeitung „Ente“ selbst zum Reporter werden. Das schuleigene Radio „MommsenFM“ sorgte für gute Stimmung mit Musik. Wie man einen Kopfverband anlegt, zeigten die Schulsanitäter. In den Naturwissenschaften waren die Sammlungen zu bestaunen. In den Führungen konnten sich die Besucher ein Bild von der Schule machen. Unterstufenleiter Reinhard Degner (61) wies auf die beruhigenden Wirkung der Besuche im Unterricht hin: „Die Viertklässler können erkennen, dass auch am Gymnasium nur mit Wasser gekocht wird. Ich glaube, dass wir durch die direkten Einblicke mögliche Ängste abbauen können. Wir holen die Kinder dort ab, wo sie die Grundschulen hingebracht haben. Jederzeit stehen wir für zusätzliche individuelle Gespräche zur Verfügung.“

Angst vorm Gymnasium hatte der neunjährige Piet aus Grabau zwar nicht, war sich aber trotzdem noch etwas unsicher über seine Schulwahl: „Am liebsten möchte ich in die Bläserklasse und Trompete lernen.“ Vater Hans-Werner Scherdin (50): „Das Kind muss selber über seine Schule entscheiden. Sein Bruder ist auch bereits in der Bläserklasse.“

Paulina Gruhn (10) kommt aus Reinfeld. Auch sie schwankte noch ein bisschen: „Mir gefällt die Schule in Reinfeld nämlich auch sehr gut.“ Die Eltern Jessika (40) und Michael Gruhn (44) waren von der Präsentation in der Theodor-Mommsen-Schule beeindruckt: „Doch Pauline muss am Ende selbst nach ihrem Bauchgefühl entscheiden.“

Richtig sicher war sich jedoch schon Aron Bukowski (10). „Ich will an die TMS“, sagte der zehnjährige aus Pölitz. Er hatte sich am Hospitationstag die Naturwissenschaften angeschaut: „Beeindruckend waren die ausgestopften Tiere in der Biologie.“ Mutter Katrin Rickert-Bukowski (42) fügte hinzu: „Er hat auch schon zwei ältere Geschwister hier an der Schule. Die TMS bietet sich also gut an.“

Der Abitur-Jahrgang blieb von der Schule am Sonnabend übrigens verschont. Als Ausgleich fällt für alle der Unterricht am Freitag, 19. Februar, aus. Lukas Zeidler

LN

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Triathleten des TSV ragten wieder einmal heraus.

15.02.2016

Hausmesse lockte Besucher ins Oldesloer Autohaus Witthöft — Künftige Erstklässler standen im Mittelpunkt.

15.02.2016

Rotary-Club spendet 5000 Euro, um das Konzept der Instrumentalklassen zu unterstützen.

15.02.2016
Anzeige