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Stormarn Musikhochschule Lübeck zu Gast im KuB
Lokales Stormarn Musikhochschule Lübeck zu Gast im KuB
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10:11 26.11.2018
Die Studierenden der internationalen Violinklasse unter der Leitung von Prof.Elisabeth Weber Quelle: Foto: Christian Ruvolo
Bad Oldesloe

Violine!Klasse! – Virtuoses Konzert der Reihe „Wir in Bad Oldesloe“ unter diesem Titel ist die Musikhochschule Lübeck zu Gast im KuB.

Die Konzerte der Musikhochschule Lübeck waren in den letzten zwei Jahren der Höhepunkt der klassischen Musik im KuB (Kultur- und Bildungszentrum) Bad Oldesloe. Das Konzert am Sonntag, 2. Dezember um 17 Uhr gestalten Studierende der internationalen Violinklasse unter der Leitung von Prof. Elisabeth Weber. Vom 26.11. bis 1.12. bietet das KuB für das Konzert eine 2 für 1 Aktion an: Kaufen Sie ein Ticket und erhalten Sie eine Freikarte dazu. Auf dem Programm stehen mehrere Meilensteine der Sololiteratur für Violine.

Violine-Studentin Mariko Miwa startet den musikalischen Abend mit dem Eröffnungssatz des Violin-Konzertes in A-Dur KV 219 von Wolfgang Amadeus Mozart. A-Dur steht bei Mozart für eine Fülle von Schönheit. Doch Mozart wäre nicht Mozart, würden sich nicht gelegentlich auch düstere, ja dämonische Untertöne finden. Weiter geht es mit Carla Winter, die Camille Saint-Saëns spielt. Die auf dem Habanera-Rhythmus basierende Havanaise in E-Dur op. 83 gehört zum Standard des klassischen Konzertrepertoires. Die Havanaise beschwört trotz ihres beträchtlichen technischen Anspruchs die zarte Stimmung eines warmen Sommerabends, die sich sofort nach dem ersten Einsatz der Violine ausbreitet.

Das Allegro ma non troppo des einzigen Violinkonzerts von Antonín Dvořák trägt Yukino Takehara vor. Mit dem slawischen Kolorit in a-Moll op. 53 gilt das Werk als Seite 2 ein Meisterwerk der Gattung. Unvergleichlich wie die Solovioline und der Flügel miteinander konzertieren: mal verschmelzend, mal konkurrierend. Eine soghafte Wirkung entfaltet das In Nomine – all’ongherese aus Signs, Games, Messages für Violine solo von György Kurtág, das Ayse Ferzan Alada präsentiert. Der ungarische Komponist gilt als „Großmeister der kleinen Form“. Doch trotz der Kürze der Stücke wäre es falsch, die Stücke als Miniaturen zu bezeichnen, da Kurtágs musikalische Motive oft suchend, experimentell und von verblüffender Intensität sind. Peter Iljitsch Tschaikowskys hochromantisches Violinkonzert in D-Dur op. 35 gehört zu den berühmtesten Werken für Violine, die die Musikgeschichte zu bieten hat. Das Allegro moderato trägt Wan-Jo Lin vor. Die Darbietung verlangt spielerische Perfektion mit filigran ausgespielten Sechzehntelläufen, virtuose Phrasierung und blitzsaubere Intonation sowie glühende emotionale Intensität.

Zum Abschluss des Konzerts sind Carla Winter und Anna Teresa Bernardini mit Teilen des Duos für zwei Violinen op. 56 von Sergej Prokofjew zu hören. Das einleitende Andante cantabile ist ein strenges Rezitativ von großer Ausdrucksstärke. Das Allegro bezieht seine Dynamik aus zwei sehr gegensätzlichen Motiven: einem Volkstanz und einem lyrischen Seitenthema. Die Geigen tauschen sich aus, streiten miteinander, verfolgen einander mit ansteckender Vitalität. Alle Violinistinnen werden am Klavier von Christian Ruvolo und Stefan Veskovic begleitet.

Karten sind in der Stadtinfo, an der Abendkasse oder unter www.kub-badoldesloe.de erhältlich. 2 für 1 Aktion an: Kaufen Sie ein Ticket und erhalten Sie eine Freikarte hinzu.

LN

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