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Stormarn „Da sein“: Neue Angebote in Bad Oldesloe
Lokales Stormarn „Da sein“: Neue Angebote in Bad Oldesloe
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16:28 29.01.2019
Präsentieren die neuen Angebote: (v.l.) Dagmar Danke-Bayer, Peter Kuhlen, Angelika Reichel. Quelle: mc
Bad Oldesloe

Seit dieser Woche ist die überarbeitete Homepage der Oldesloer Hospizbewegung „Da sein“ online. „Wir haben alles kurz und bündig gehalten, damit die Leute schnell eine Übersicht haben“, sagt die hauptamtliche Koordinatorin Angelika Reichel, die zu den Gründungsmitgliedern des Vereins vor 21 Jahren gehörte. Seitdem ist er stetig gewachsen, hat momentan 117 Mitglieder und 31 ehrenamtliche Sterbebegleiter zwischen Lübeck und Bargteheide sowie zwischen Trittau und Sülfeld.

Angelika Reichel zeigt die überarbeitete Homepage.   Quelle: mc

2018 erfolgte auch die Umbenennung von Hospizbewegung in „Da sein“, wobei die Internet-Adresse gleich geblieben ist (www.hospizbewegung-od.de). Im Unterschied zum Verein Lebensweg, der das Hospiz in Bad Oldesloe baut, ist der Verein ein ambulanter Hospizdienst. „Wir betreuen die Sterbenden und deren Angehörige zu Hause“, erklärt Dagmar Danke-Bayer. Wie Angelika Reichel ist sie eine hauptamtliche Koordinatorin, die zudem auch Projekte für Schulen anbietet.

Neu ist jetzt nicht nur die Homepage. Es gibt auch neue Angebote, die in bewährter Manier auf kleinen Karten präsentiert werden. Da ist zum Beispiel der Erinnerungsspaziergang, den es ab dem 2. Februar jeweils am ersten Sonnabend des Monats von 10 bis 12 Uhr gibt. Treffpunkt ist beim ersten Mal am Schwimmbad. Auf der meditativen Wanderung werden verschiedene Punkte angesteuert. Das Team hat drei bis vier Routen ausgearbeitet, zum Beispiel durch das Brenner Moor.

Bald wird Miete fällig

Die Zeit der kostenlosen Nutzung ist bald vorbei für die Mieter der Räume im Oldesloer Bürgerhaus. Bürgermeister Jörg Lembke (parteilos) war zwar mit dem Versuch gescheitert, die Räume für die Stadtverwaltung zu nutzen (die LN berichteten), kündigte dafür aber eine „ortsübliche Miete“ an. Wann die eingeführt wird, wissen die Nutzer wie „Da sein“ oder Pro Familia immer noch nicht. Allerdings wurde signalisiert, dass die Stadtpolitiker den Institutionen Zuschüsse gewähren wollen.

„Eingeladen sind Menschen, die sich in Trauer befinden, weil sie einen nahestehenden Angehörigen verloren haben“, sagt Angelika Reichel. „Das können auch Menschen sein, die auch nach Jahren einen Verlust noch nicht verarbeitet haben“, ergänzt Peter Kuhlen, der sich ehrenamtlich bei „Da sein“ engagiert. Für die Spaziergänge ist eine Anmeldung erforderlich unter Telefon 04531/ 800 750.

Neu wird auch der Stammtisch sein, der sich unter dem Titel „Café Da sein“ erstmals am 14. Februar in der Tagesstätte des Oldesloer Bürgerhauses in der Mühenstraße trifft. Dort im ersten Stock hat der Verein auch seine Räume. Das Café ist jeweils von 18 bis 20 Uhr und soll jeden zweiten Donnerstag im Monat stattfinden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. „Wir geben dabei keine Themen vor, wollen aber auch von Zeit zu Zeit mal einen Film zeigen oder einen Referenten für den Abend gewinnen“, so Reichel.

Schlussendlich bietet die Hospizbewegung in diesem Jahr auch wieder vier „Letzte-Hilfe-Kurse“ an. Der erste ist am 7. März von 10 bis 15 Uhr und kostet pro Teilnehmer 30 Euro. Es geht dabei von der Notfallversorgung zu einer Sorgekultur, um Hilfen für die letzte Lebenszeit und danach. Themen sind unter anderem die Sicherheit im Umgang mit Sterben, Tod und Trauer, pflegerisches Basiswissen oder auch Abschied nehmen.

mc

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