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Stormarn Oldesloer Amtsverwaltung geht unter die Häuslebauer
Lokales Stormarn Oldesloer Amtsverwaltung geht unter die Häuslebauer
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11:34 06.10.2016
Das 1975 errichtete Gebäude in der Oldesloer Mewesstraße teilt sich die Amtsverwaltung Oldesloe-Land mit dem Kreis Stormarn. Quelle: dvd

„Es ist der Beschluss gefasst worden, dass wir ein Grundstück kaufen, um das Verwaltungsgebäude errichten zu können“, berichtet Bauamtsleiter Ralf Maltzahn. Ihm zufolge ist bereits eine Fläche in der Nähe des Oldesloer Bahnhofs dafür im Gespräch, das sich in privater Hand befindet. Über die genaue Lage und weitere Einzelheiten bewahrte Maltzahn Stillschweigen, da die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen sind.

Geprüft hat die Verwaltung ihm zufolge bis jetzt nur im Vorwege, ob die Fläche ausreichend groß ist, dass sie den Bedürfnissen der Verwaltung entspricht. „Das mussten wir schon klären, um zu wissen, ob das Grundstück überhaupt für uns in Frage kommt“, sagt Maltzahn. Insofern habe die Verwaltung bereits eine Vorplanung in der Tasche, die nach geglücktem Ankauf als Grundlage dienen könne.

Anschließend könne mit der Ausschreibung und der Auftragsvergabe an einen Architekten fortgefahren werden. Die Verwaltung werde im Übrigen nicht nur Eigentümer des Grundstücks, sondern auch Bauherr.

Andere Finanzierungsmodelle wie Public-Private-Partnership kämen für das Amt nicht in Frage.

Mit Wohlwollen hat auch Landrat Dr. Henning Görtz das Projekt bei seinem Antrittsbesuch am Dienstagabend im Ausschuss zur Kenntnis genommen. Denn auch die Kreisverwaltung nutzt in besagtem Verwaltungsgebäude an der Mewesstraße Räume. Wie Maltzahn berichtet, verfolgt das Amt nach seinem Auszug die Absicht, seine Anteile als Miteigentümer an den Kreis zu verkaufen. Das Thema stehe sogar schon auf der Tagesordnung in den politischen Gremium des Kreises.

Bevor es zur Entscheidung über einen Grundstückskauf kam, hatte die Amtsverwaltung die Fühler nach anderen Objekten Ausschau gehalten. „Es gab eine Handvoll Optionen: die alte Büromöbelfabrik am Bahnhof, ein Grundstück am Sandkamp, um nur einige zu nennen“, erzählt Maltzahn. Doch keine der Varianten habe sich als geeignet für einen Verwaltungsstandort erwiesen.

 dvd

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