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Stormarn Oldesloer Galerie wird zum Schauplatz für „Farbige Welten“
Lokales Stormarn Oldesloer Galerie wird zum Schauplatz für „Farbige Welten“
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20:14 14.10.2016
Heute wird die Ausstellung mit Werken von Friderike Bielfeld und Uwe Richter eröffnet. Quelle: Sandra Freundt

Sie malt schon seit ihrer Kindheit, er erst seit seiner Pensionierung – gemeinsam präsentieren Friderike Bielfeld und Uwe Richter von heute an ihre Ausstellung „Farbige Welten“ in der Oldesloer Galerie BOart.

Durch ihren Vater, den Maler Heiner Tonn, gehörte Kunst bei Friderike Bielfeld schon seit frühester Kindheit zum Leben dazu. „Tatsächlich sind wir viel in Ausstellungen gewesen, das hat mich immer schon fasziniert. Ich habe auch schon gemalt, kaum, dass ich einen Stift halten konnte.“ Daher wusste die 54-Jährige bereits als Schülerin, dass sie einmal Malerin werden wollte. Tatsächlich studierte sie dann an der Fachhochschule in Hannover Grafikdesign und „Freie Kunst“, letzteres vertiefte sie dann an der Kunstakademie in Paris.

Erst 16 Jahre später kehrte Friderike Bielfeld zurück nach Deutschland und fand über die Liebe den Weg nach Bad Oldesloe. Ihre Inspiration hat sie durch ihr Leben in Frankreich, aber auch durch ihre Reisen nach Andalusien, Marokko und Costa Rica gewonnen. Dabei ist der freiberuflichen Künstlerin wichtig, dass ihre Bilder durch Bewegung, wechselndes Licht, flimmernde Hitze Bildkompositionen ergeben, die Raum zur Phantasie geben.

In ihrem Atelier im eigenen Haus malt sie am liebsten Bilder in Öl, findet aber auch die Mischtechniken faszinierend. Neben der Malerei arbeitet Friderike Bielfeld auch noch als Grafikdesignerin und gibt Malkurse. Zur Entspannung hört die gebürtige Neustädterin gerne klassische oder irische Musik sogar beim Malen.

„Ich genieße die Ruhe beim Malen“, erklärt Uwe Richter. Für den 74-Jährigen kommen Malen und Gartenarbeit einer Meditation gleich. Dabei hat der Oldesloer erst nach seiner Pensionierung angefangen, sich mit der Malerei zu beschäftigen.

Als Vater dreier heute erwachsener Kinder und inzwischen sechs Enkeln hat Uwe Richter früher gerne fotografiert. Als Rentner wollte er sich dann zunächst in der Mucki-Bude fit halten, stellte jedoch schon beim ersten Besuch dort fest: „Das ist nichts für mich.“

Bei einem Malkurs an der Kunstschule der Gemeinnützigen in Lübeck machte der Sozialarbeiter dann erste Bekanntschaft mit Farben und Techniken. Tatsächlich ist das Gros seiner Werke, in denen Richter gern die Küste Skandinaviens verewigt, dabei meist Horizont als Mittelpunkt hat, schnell gemalt.

Die Vernissage beginnt heute, 15. Oktober, um 18 Uhr in der Mühlenstraße 9. Die Werke sind bis zum 4. November zu sehen.

sf

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