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Stormarn Personalnot beim Kreissozialamt: Aktenberge werden immer größer
Lokales Stormarn Personalnot beim Kreissozialamt: Aktenberge werden immer größer
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20:26 07.09.2016

Wenn Bewohner während eines laufenden Monats das Pflegeheim wechseln, wertet das Sozialamt den Wechsel als Neuantrag. „Das klingt für den Bürger erst einmal unlogisch, ist aber vom Gesetzgeber so vorgesehen, da für das neue Heim eine komplett neue Berechnung aufgestellt werden muss“, teilt das Sozialamt des Kreises Stormarn mit.

Dass die Mitarbeiter derzeit die Fälle von 2014 bearbeiteten, sei übertrieben. „Aber richtig ist: Wir haben erhebliche Rückstände“, so eine Mitarbeiterin. Die Beschäftigten würden mit Hochdruck arbeiten, aber man habe einfach nicht genug Personal. „Wir suchen seit zwei Jahren händeringend, doch der Markt für Verwaltungsfachangestellte ist leergefegt.“ Zudem sei das Sozialgesetzbuch ein sehr schwieriges Gebiet, in das man sich nicht mal schnell einarbeiten könne. „Die Mitarbeiter des Kreissozialamts sind alle an der Belastungsgrenze. Dennoch sind wir bemüht, jedem Antragsteller gerecht zu werden“, so die Mitarbeiterin.

Derzeit würden die Anträge nach Dringlichkeit abgearbeitet. „Ein kleines Heim mit acht Plätzen kommt in ganz andere Nöte, wenn die Leistungen nicht fließen, als beispielsweise bei einer großen Einrichtung.“ Dass ehemalige St. Jürgen-Bewohner auf Leistungen warteten, sei bekannt. „Alle Heime sind von uns informiert.“

bma

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