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Stormarn Planung für das Bahnhofsumfeld läuft an
Lokales Stormarn Planung für das Bahnhofsumfeld läuft an
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20:10 09.08.2018
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Bargteheide

Die Stadtvertretung Bargteheide berät seit einigen Jahren über die zukünftige Entwicklung des Bahnhofsumfeldes. Nach einem ersten Aufstellungsbeschluss im Jahr 2013 erfolgten umfassende Beratungen über die mögliche Nutzung. Bei zwei Stadtdialogen mit Bürgerbeteiligung wurden unter anderem Ideen zu Parkraum für Autos und Fahrräder, Flächenentwicklung, Kombination von Verkehrsträgern und Verzahnung mit ÖPNV sowie zum äußeren Erscheinungsbild des Bahnhofs erarbeitet.

Das Gebiet östlich des Bargteheider Bahnhofs wollen Verwaltung und Politik neu gestalten. Quelle: Foto: Ln

Am Mittwoch ging es darum, die Plangebiete kurzfristig für die Stadt so abzusichern, dass die weiteren Planungsverfahren gesichert sind. „Dafür ist eine Veränderungssperre für den B-Plan 13 erforderlich“, erklärte Bürgermeisterin Birte Kruse-Gobrecht. Eine Veränderungssperre verhindere, dass im genannten B-Plan bauliche Veränderungen am Bestand vorgenommen werden können, da diese den grundsätzlichen Entwicklungsabsichten widersprechen würden. Konkret geht es um ein Grundstück auf der Westseite des Bahnhofs, das in Privatbesitz ist und als Wohnbebauung deklariert ist.

Voraussetzung für eine Veränderungssperre ist ein Aufstellungsbeschluss für eine B-Planänderung. Da diese aus dem Jahr 2013 vorliegt, aber nicht mehr dem aktuellen Stand der politischen Beratungen entspricht, beschlossen die Stadtvertreter jetzt einstimmig die Aufhebung des alten Aufstellungsbeschlusses – und zugleich die Neufassung des Aufstellungsbeschlusses zur Vorbereitung der Veränderungssperre.

„Damit bleibt die Option weiter offen, dass die Ergebnisse der Bürgerdialoge bei der weiteren Planung berücksichtigt werden können“, betonte die Bürgermeisterin. „Deshalb enthält der neue Aufstellungsbeschluss zunächst auch nur eine erste Funktionsplanung, die im weiteren Verfahren durch die vielfältigen, bereits gemachten und zukünftig noch folgenden Eingaben aus Politik und Bevölkerung konkretisiert werden.“

Neue Optionen ergäben sich unter anderem durch die kürzlich erfolgte Rückmeldung für das Städtebauförderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ der Landesregierung, erklärte Kruse-Gobrecht nach der Sitzung. So habe die Stadt Interesse angemeldet, für den Innenstadtbereich zwischen Bahnhof und der Gaststätte „Utspann“ sowie Teilen der Rathausstraße in das Förderprogramm aufgenommen zu werden.

„Nach einem Ortstermin haben wir nun vom Land die Aufforderung bekommen, bis Februar 2019 einen Antrag auf Förderung zu stellen.“ Ob Bargteheide sich bewerben wolle, solle die Politik entscheiden.

„Das würde eine starke finanzielle Entlastung für Bargteheide bei der Entwicklung der Innenstadt bedeuten“, so die Verwaltungschefin.

Bettina Albrod

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