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Stormarn Politiker fordern Bedarfsampel an der Lübecker Straße
Lokales Stormarn Politiker fordern Bedarfsampel an der Lübecker Straße
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20:17 11.09.2013

Der Ortstermin des Oldesloer Bau- und Planungsausschusses (BPA) an der Lübecker Straße hat es auch der Politik deutlich gemacht: Die Querung über die B 75 aus dem Travetal (Travehöhe) in Richtung Steinfelder Redder ist nicht sicher (die LN berichteten). Autos, die aus Richtung Stadt kommen, können weder von Erwachsenen noch von Kindern rechtzeitig gesehen werden. Deshalb sahen die Politiker jetzt einen dringenden Handlungsbedarf.

„Wir sollten prüfen, inwieweit es möglich ist, eine Ampelanlage zu bekommen“, so Ausschussmitglied Uwe Rädisch (CDU). Die Situation sei unübersichtlich. Eine Lösung müsse ebenfalls für den Bereich bei Penny her. „Auch im Hinblick auf die Kindertagesstätte, die dort entsteht.“ Für den Grünen-Politiker Wilfried Janson wäre ein Zebrastreifen über die B 75 lediglich eine „Minimallösung“. Auch er plädiert im Namen seiner Fraktion für eine Ampel. Was die Ausschussvorsitzende Maria Herrmann (SPD) dazu animierte, abstimmen zu lassen, dass „wir uns darüber einig sind“. Entscheiden können die Politiker allerdings nicht. Aber sie haben der Oldesloer Verwaltung jetzt den Auftrag gegeben, zu prüfen, was möglich ist.

Grundlage dafür ist unter anderem eine Verkehrszählung, die die Dringlichkeit einer Ampel allein durch Zahlen belegen soll. Die Zählung — wie viele Autos passieren, wie viele Fußgänger und Radfahrer queren — macht die Stadt. „Wir zählen zu verschiedenen Uhrzeiten und an unterschiedlichen Tagen“, erklärte die Leiterin des Fachbereiches Finanzen der Oldesloer Verwaltung, Mandy Treetzen, den Ausschussmitgliedern. Die Ergebnisse müssen dann an den Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr in Lübeck weitergeleitet werden, der ist für die Bundesstraße 75 zuständig. Somit „liegt die Entscheidung beim Landesbetrieb“. Für die Ausschussvorsitzende Maria Herrmann ist klar: „Wir müssen auch prüfen, wie viel Spielraum wir haben, wenn die Nein sagen.“ Denn eine Lösung wollen die Mitglieder des Bau- und Planungsausschusses auf diesem Stück der B 75 auf jeden Fall.

Das ist den Anliegern, die diese Querungsmöglichkeit schon des öfteren kritisiert haben, nur lieb. Sie fordern schon lange eine Veränderung, damit nicht noch „ein Mensch zu Schaden kommt“, so Olaf Otahal.

K. Kuhlmann-Schultz

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