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Stormarn Probleme mit dem Abwasser
Lokales Stormarn Probleme mit dem Abwasser
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20:15 10.05.2017

Mit dem Abwasser ist das so eine Sache in den Gemeinden rund um Reinfeld. Deshalb hatte Stefan Wulf, Amtsdirektor des Amtes Nordstormarn, jetzt zwei Referenten eingeladen. Holger Weber und Jürgen Schwarz von der Nord-direkt GmbH stellten im Hauptausschuss die Dienstleistungen ihrer Firma vor.

„Eigentlich gibt es in allen Gemeinden Handlungsbedarf“, sagt Stefan Wulf. Besonders groß seien die Probleme in Hamberge und Zarpen – da gibt es Probleme mit dem Netz. „Und in Hamberge verzeichnen wir steigende Bevölkerungszahlen. Dem ist die Kläranlage nicht mehr gewachsen.“ Dort seien deshalb gerade Messungen durchgeführt worden. „Damit wollen wir feststellen, wie viel Abwasser in einem bestimmten Zeitrahmens in die Kläranlage fließt.“ So könne herausgefunden werden, wie groß die Anlage eigentlich sein müsste. „Wir prüfen alle Varianten – vom Neubau über eine Erweiterung, die Ableitung nach Lübeck oder gemeinsame Konzepte mit anderen Gemeinden.“

Eine Möglichkeit könnte das Angebot von Nord-direkt sein. Dabei besäßen die Gemeinden im Rahmen einer Beteiligungsgesellschaft die Mehrheit. Sie würden Unterstützung von Experten in Abwasser-Fragen bekommen, Investitionen könnten umgelegt werden. „Es geht vor allem darum, bei akuten Problemen Hilfe zu bekommen“, sagt Stefan Wulf, „und zum anderen kann das Konzept helfen, die Kosten im Griff zu behalten – oder sogar zu senken.“

Die Nord-direkt bietet über ihre Tochtergesellschaft, die Schleswag Abwasser GmbH, verschiedene Dienstleistungen im Rahmen der Abwasserentsorgung an. 120 Kommunen nutzen das Angebot bisher – darunter Bargteheide. „Der Vortrag war aber nur ein Impuls“, sagt Wulf. „Eine Entscheidung müssen die Gemeinden erst treffen.“

km

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