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Stormarn Promi-Besuch in Bad Oldesloe
Lokales Stormarn Promi-Besuch in Bad Oldesloe
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21:40 28.11.2016
Gruppenbild mit HSV-Profi: (v.l.) Jens Jensen, 2. Vorsitzender der Oldesloer Rauten, HSV-Profi Filip Kostic, Fanclub- Chef Ansgar Tasche und Kassenwart Rüdiger Pehmöller.
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Bad Oldesloe

Das Mocca-Café war am Sonntagabend kurzzeitig mehr als zehn Millionen Euro wert. So hoch ist nämlich der Marktwert von Fußball-Profi Filip Kostic taxiert, der im Sommer vom VfB Stuttgart zum Hamburger SV wechselte. Und am Sonntag war der 24-jährige Serbe zu Gast bei den Oldesloer Rauten, die ein Fanclub-Treffen organisiert hatten.

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Gruppenbild mit HSV-Profi: (v.l.) Jens Jensen, 2. Vorsitzender der Oldesloer Rauten, HSV-Profi Filip Kostic, Fanclub- Chef Ansgar Tasche und Kassenwart Rüdiger Pehmöller.

Da der HSV am Vortag das Derby gegen Werder Bremen (2:2) nicht verloren hatte, wurde es auch kein frostiger Empfang für Filip Kostic. „Nach dem Unentschieden gegen die Wiesenhof-Kicker war die Stimmung auch nicht ganz am Boden“, meinte Oldesloes Fanclub-Vorsitzender Ansgar Tasche. „Und Tore schießen kann der HSV auch wieder angesichts des zweiten 2:2 in Folge.“

Daran knüpfte Filip Kostic, übrigens teuerster Spieler der Vereinsgeschichte, auch gleich gerne an in der Fragerunde. „Nach den beiden letzten Spielen gegen Hoffenheim und Bremen ist das Selbstbewusstsein zurückgekehrt“, sagte der serbische Nationalspieler und versprach für den kommenden Sonntag in Darmstadt den ersten Saisonerfolg. Denn nur mit Siegen könne sich der HSV aus seiner misslichen Lage befreien. Das Klima in der Mannschaft sei weiterhin intakt, „so dass wir am Ende auf einem guten beziehungsweise sicheren Platz stehen werden“.

Ansonsten fühle er sich in Hamburg sehr wohl, gab Kostic zu Protokoll und lobte ausdrücklich die HSV-Fans. „Sie sind noch mehr als zwölfte Mann im Stadion.“ Ein besonderes Spiel sei das gegen Bayern München (0:1) gewesen. Denn da konnte er seine beiden sportlichen Vorbilder Arjen Robben und Franck Ribery einmal hautnah erleben, wenngleich nur der Franzose zum Einsatz kam an diesem Tag. „Ein sehr professioneller Spieler“, meinte eines der Fanclub-Mitglieder. Denn Filip Kostic berichtete unter anderem ausführlich von seiner ausgewogenen Ernährung, die für einen Profi-Sportler unerlässlich sei.

„Das Treffen war sehr spannend“, meinte Ansgar Tasche im Anschluss. Wenngleich Kostic viele Fragen sowohl zu seiner Person als auch zur sportlichen Situation des Tabellenletzten häufig sehr diplomatisch beantwortet habe, so habe es aber doch allen Beteiligten großen Spaß gemacht. Schließlich gab Kostic auch noch bereitwillig Autogramme und stand für Fotos zur Verfügung. Für die Oldesloer Rauten war es das erste Treffen dieser Art, denn den Fanclub gibt es gerade mal seit anderthalb Jahren. Die Fanclub-Besuche werden von der HSV-Fanbetreuung organisiert und sind exklusiv den OFCs (offizielle Fanclubs) vorbehalten. Aktuell zählen die Oldesloer Rauten 27 Mitglieder. Eine Mitgliedschaft im HSV ist keine Voraussetzung für eine Mitgliedschaft im Fanclub. mc

Interessierte können sich unter der E-Mail-Adresse oldesloer-rauten@online.de melden.

Fanclub der Gehörlosen

Zu dem Treffen in Bad Oldesloe kamen auch zwei Gastfans aus Bargteheide. Sie gehören dem HSV-Fanclub für Gehörlose an, dem HSV Deaf Fanclub. Gegründet wurde der vor zehn Jahren von Holger Jegminat aus Bargteheide. Er kandidierte sogar schon mal für den Aufsichtsrat des HSV. Deaf (engl. taub) Fanclubs gibt es unter anderem auch bei Bayern München, Borussia Dortmund, dem FC St. Pauli und dem 1. FC Köln.

LN

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