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Stormarn Prompte Hilfe für 88 Freiwillige Feuerwehren
Lokales Stormarn Prompte Hilfe für 88 Freiwillige Feuerwehren
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20:14 26.08.2017

Geradlinig, konsequent – so ließe er sich trefflich beschreiben. Sönke Nehls ist Urnütschauer. Allein die Bundeswehr vermochte es zwischenzeitlich, den Feuerwehrmann in andere Gefilde zu verschlagen – nach Bielefeld, das es einer Verschwörungstheorie zufolge, ja gar nicht gibt.

„Ich wollte nicht in einem Paralleluniversum leben“, sagt Nehls lachend und bestätigt, dass er es lieber ländlich und ruhig mag, die schnelle Verbindung in die Großstadt aber vor der Haustür schätzt.

Nehls beruflicher Werdegang ist ebenso eng mit seinem Heimatdorf verquickt. Denn nach der Rückkehr des Betriebsschlossers aus Niedersachsen wurde just die leitende Position in der Feuerwehrzentrale frei und Nehls machte eine Punktlandung.

Diese wichtige Einrichtung zog vor genau 50 Jahren nach Nütschau. Zuvor war sie in einem umgebauten Elektrizitätswerk in Ahrensburg untergebracht. Nehls und seine Kollegen Thomas Rakow, Stefan Rode, Torben Gabrecht und Marc Lodders sind dafür zuständig, die technische Ausstattung der 88 Freiwilligen Feuerwehren im Kreis regelmäßig zu kontrollieren und gegebenenfalls instandzusetzen. 1500 Atemschutzgeräte gelangen so pro Jahr auf den Prüfstand. Tadellos müssen natürlich auch die Schläuche sein. Nach Einsätzen werden sie gewaschen und im weithin sichtbaren Turm zum Trocknen aufgehängt.

510 passen insgesamt hinein. „Wir waschen jeden Tag, sonst wäre das gar nicht zu schaffen“, sagt Nehls. Einen Engpass erlebte sein Team aber dennoch vor einigen Jahren, als Feuerwehren aus Stormarn beim Elbehochwasser in Dresden zum Einsatz kamen. „Da waren ja ganze Straßenzüge überflutet und die Schläuche entsprechend verdreckt“, erzählt der Nütschauer. Derzeit ist sein Team übrigens damit beschäftigt, den Einbau der Digitalfunkgeräte in den Feuerwehrfahrzeugen abzunehmen.

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