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Stormarn Prozess: Kommt Messerstecherin ohne Strafe davon?
Lokales Stormarn Prozess: Kommt Messerstecherin ohne Strafe davon?
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14:06 15.11.2016
Die 45-Jährige muss sich zurzeit vor dem Lübecker Landgericht verantworten, weil sie ihrem Ehemann in den Hals gestochen hatte. Quelle: dpa
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Lübeck/Großhansdorf

Ihre Ehe war seit Jahren auf den Abgrund zugesteuert, die Frau fühlte sich nicht anerkannt, sie litt unter den häufigen Arbeitsplatzwechseln des Mannes und den häufigen Umzügen. Während er beruflich recht erfolgreich war, hatte die angehende Lehrerin ihr Studium abbrechen müssen, als sie ihr drittes Kind bekam. Das Paar lebte sich auseinander, bis es um die Scheidung ging und er einen letzten Gütetermin im letzten Moment absagte.

Gleichzeitig hatte sie in ihrem gerade angenommenen Job eine Abmahnung erhalten. Da drehte sie durch, sie fuhr mitten in der Nacht zu ihrem inzwischen von ihr getrennt lebenden Ehemann, weckte ihn und stach ihm nach einer längeren Auseinandersetzung in den Hals. Der Mann überlebte - und die Frau kommt möglicherweise straffrei davon.

Der psychiatrische Gutachter jedenfalls befand am Dienstagmorgen auf eine erheblich geminderte Steuerungsfähigkeit zur Tatzeit. Die Mutter von drei Kindern habe sich "in einem affektiven Ausnahmezustand befunden", und sie sei depressiv. Zudem halte er eine Unterbringung in der Psychiatrie nicht für notwendig, da sonst keine seelischen Erkrankungen feststellbar seien. Die Frau befindet sich auf freiem Fuß und wird nach eigenen Angaben des öfteren von ihren Kindern besucht.

Uwe Krog

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