Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Stormarn Quote für Breitbandversorgung nicht erreicht
Lokales Stormarn Quote für Breitbandversorgung nicht erreicht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:30 14.07.2016
Anzeige
Bargteheide

Die Verlegung eines Glasfasernetzes in Bargteheide, um eine schnellere Internetverbindung zu bekommen, droht zu scheitern. Die Bargteheider Stadtwerke hatten zunächst für den Bereich Bargteheide-Ost eine Breitbandversorgung für Privat-Haushalte in Aussicht gestellt, sofern mindestens 45 Prozent der Haushalte einen Vertrag dafür abschließen wollen. Sie bekommen dann einen kostenlosen Hausanschluss und das Internet der Zukunft. „Aber bisher liegt die Quote erst bei 22 Prozent“, erklärte jetzt Geschäftsführer Joachim Teschke. Der Breitband-Ausbau erfolgt aber nur, wenn mindestens 45 Prozent der genannten Haushalte einen Vertrag für Telefon, Fernsehen oder Internet über die Vereinigte Stadtwerke Media abschließen. Die Kosten des Projekts liegen bei 1,8 Millionen Euro.

„Die Umlandgemeinden haben bereits Glasfasernetz“, gibt Teschke zu bedenken, der die Gefahr sieht, dass Bargteheide beim Fortschritt in spätestens fünf Jahren abgehängt wird. Deshalb sei eine aktivere Vermarktung geplant. Außerdem wird die Abgabefrist für die Anträge bis Ende Oktober verlängert. „Wir sind guten Mutes, es noch zu schaffen“, sagt Teschke, der jetzt auf die Solidarität der Bürger setzt. „Der Nutzen für die Gemeinschaft ist groß, wir hoffen, dadurch noch viele Menschen überzeugen zu können.“

Bei vielen herrsche die Sorge, dass es durch die Umstellung des Netzes zu Störungen kommen könne oder dass man seine Telefonnummer nicht behalten könnte. „Man kann die Nummer behalten, und der Anschluss wird erst umgestellt, wenn geprüft wurde, dass der neue Anschluss funktioniert“, versichert Teschke. Weil das Breitband für Bargteheide wichtig sei, werde am Ende geprüft, ob eine Umsetzung auch möglich sei, wenn die Quote knapp verfehlt werde. „Bei einer deutlichen Verfehlung der Quote muss neu entschieden werden.“ Die Botschaft sei aber, sich nicht abhängen zu lassen. „Sonst ist der Zug abgefahren.“

Auch Großhansdorf hat die gleichen Probleme. Dort liegt die derzeitige Quote bei 20 statt der erforderlichen 40 Prozent.

B. Albrod

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

„Kann ich nochmal schnell aufs Klo?“, „Und wenn ich den Text vergesse?“: In der Sporthalle der Dörfergemeinschaftsschule in Zarpen war die Anspannung gestern riesig.

14.07.2016

Seit zwei Jahren etwa sind auf der A20 Höhe Mönkhagen nur 80 Stundenkilometer erlaubt. Doch ab September werde saniert, so der Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr in Lübeck. Der Boden war unter dem Teilstück abgesackt. Grund sei ein darunter liegendes Moor.

14.07.2016

Mit dem Neubau des Rettungszentrums und der Sanierung der Matthias-Claudius-Schule kommen höhere Kosten auf die Stadt Reinfeld zu als geplant. Statt etwa 3,2 Millionen Euro für das Rettungszentrum rechnet der Gutachter mit 5,4 Millionen an Investitionskosten.

14.07.2016
Anzeige