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Stormarn Radfahren zwischen Freizeit und Sport
Lokales Stormarn Radfahren zwischen Freizeit und Sport
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19:19 20.06.2016
Jetzt geht ’s los: Nach dem Startschuss durch Bürgerworthalter Rainer Fehrmann traten die Radler kräftig in die Pedalen. Quelle: Fotos: Edith Preuß

Tolle Leistungen boten die Aktiven bei der Radrundfahrt Giro Stormarn, die zum 17. Mal in Bad Oldesloe und Umgebung ausgetragen wurde. Mit 716 Startern blieb die Teilnehmerzahl bei dieser Breitensportveranstaltung am Sonntag zwar etwas unter der vom vergangenen Jahr (975), doch Organisator Peter Nestler vom RV Trave war deshalb nicht unzufrieden.

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716 Jugendliche und Erwachsene gingen beim Giro Stormarn an den Start.

„Zum einen gab es viele Nebenveranstaltungen in der näheren Umgebung, zum anderen sah das Wetter morgens noch nicht so gut aus. Ein regenverhangener Himmel schreckt doch einige ab“, so Peter Nestler.

Gefreut hat er sich jedoch, dass sich wieder viele Fahrer verabredet haben, um gemeinsam die Tour durch das Stormarner, Segeberger, Lauenburger und Ostholsteiner Land anzutreten.

So auch Hartmut Rasch (49), Stefan Ramm (49), sowie Konni (45) und Carsten (48) Krickemeyer, welche „mindestens die 78-er Distanz“ bewältigen wollten. „Alles drüber ist gut“, betonte das Quartett.

Letztendlich schaffte nur Rasch die weitere Tour über 123 Kilometer. „Zwischenzeitlich habe ich das aber auch bereut, das war doch ganz schön anstrengend“, stellte er im Nachhinein zwar stolz, aber erschöpft fest.

Mit Joachim Skroblin (57), Anke Püttjer (52), Thomas Ball (56), Andreas Hamm (42), Babette Ritzen (49), sowie Finja (14) mit Papa Hans-Joachim Herrmann (53) hatten sich vom Spiridon-Club Bad Oldesloe gleich sieben Vertreter des Vereins zusammengefunden. „Wir sehen das als lockere Trainingsfahrt“, so Skroblin und seine Frau Anke. „Es wird aber keine Kaffeefahrt“, betonte Thomas Boll. Angedacht war die 78er Strecke, doch wurde dies von jedem spontan entschieden. „Ich fahre erst seit zwei Jahren Rennrad, bin daher froh, dass Mira und ich zusammen fahren“, war Babette Ritzen doch etwas nervös.

Mira Buchmann blieb entspannt, obwohl sie zum ersten Mal am Giro teilnahm. „Es klappte aber alles gut und ich habe bei der Tombola sogar den Hauptpreis, eine Reise der Stena line, gewonnen“, strahlte sie. Lediglich Finja Herrmann und ihr Vater bogen kurz vor der ersten Verpflegungsstation ab und fuhren nur die 45er Strecke. „Auf diesem ersten Teil war ich doch sehr kaputt“, begründet die 14-Jährige ihre Entscheidung. Nach der kurzen Pause lief es zwar wieder, doch war die Kurzstrecke für die Gemeinschaftsschülerin letztendlich „absolut okay“. Mit ihren 14 Jahren war Finja diesmal eine von wenigen Jugendlichen und Schülern.

2015 musste Fritz Hillebrenner aufgrund einer Erkältung pausieren, diesmal war er aber wieder mit am Start und mit knapp 82 Jahren wohl der älteste Giro-Teilnehmer. Der Meddewader, der sich täglich mit Joggen, Gymnastik und Radfahren fit hält, nahm die 123er Distanz in Angriff: „Bei Marke 100 konnte ich das Tempo der Gruppe, der ich mich angeschlossenen hatte, aber nicht mehr halten und kehrte um, fuhr letztendlich genau 100 Kilometer – und später noch sechs mehr nach Hause.“ Obwohl er eigentlich Frau Dora versprochen hatte, dies sei sein letzter Giro, fühlte sich der ehemalige Triathlet nach der Fahrt wieder so fit, dass er im nächsten Jahr dann wohl doch nochmal antritt.

Unterschiedliche Touren

Der Giro Stormarn ist eine RTF-Veranstaltung, also eine Radtourenfahrt, und wurde zum 17. Mal vom RV Trave in Bad Oldesloe ausgerichtet. Er bietet standardmäßig die Distanzen über 45, 78 km, 123 und 154 Kilometer an. Seit diesem Jahr gehört die Marathonstrecke fest mit dazu. Bei dieser über 217 Kilometer gehenden Tour waren 139 Teilnehmer am Start. Der Giro wird von Aktiven wegen der guten Organisation und Verpflegung geschätzt. ep

Edith Preuß

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