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Stormarn Raiffeisenbank Südstormarn steht glänzend da
Lokales Stormarn Raiffeisenbank Südstormarn steht glänzend da
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21:54 21.01.2016
Eigenwerbung mit zwei Auszubildenden: Die beiden Vorstandsmitglieder Carsten-Peter Feddersen (l.) und Kai Schubert. Quelle: kks

Mit einer Rekordentwicklung schloss die Raiffeisenbank Südstormarn Mölln das Geschäftsjahr 2015 ab. Die Bilanzsumme stieg um acht Prozent auf 670 Millionen Euro, das Kreditgeschäft mit Kunden konnte um 8,5 Prozent auf 385 Millionen Euro ausgeweitet werden. „Da sind wir besonders stolz drauf“, erklärt Vorstandsmitglied Kai Schubert. Dies sei ein Beitrag zur Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region.

Auch Vorstandsmitglied Carsten-Peter Feddersen betont, dass die Bank „mit dem Wachstum im Kreditgeschäft sehr zufrieden ist“. Der Bank sei es gelungen, Unternehmer und Investitionsvorhaben zu begleiten und zu unterstützten. Das gelte im Bereich der Hauskredite auch für den Wohnungs- und Häuserbau. „Da sind wir deutlich stärker geworden“, so Schubert.

Ein Motto der Bank lautet: „Das Wir erleben“ — im vergangenen Geschäftsjahr ist es den Mitarbeitern gelungen, die Anzahl der Mitglieder der Genossenschaftsbank, die dieses Wir erleben wollen, weiter zu steigern. Von 36500 Kunden sind immerhin 16444 Mitglieder, darunter 386 neue. Demnächst werden es noch mehr: Geplant ist die Verschmelzung der Bank mit der Volksbank Lübeck. Zwar wurde der Vertrag bereits unterschrieben, die Vertreterversammlung muss im Mai jedoch noch darüber befinden, dass aus beiden Unternehmen die Volksbank Südholstein wird. „Wir sind dann die drittgrößte Genossenschaftsbank in Schleswig-Holstein“, freut sich Kai Schubert.

Dass durch EU-Gesetze immer stärker regulierte Bankenwesen hätte den Ausschlag gegeben, sich größer aufzustellen. „Kleine Banken können die regulatorischen Sachen nur sehr schwer umsetzen.“ Dazu bräuchte man noch mehr Fachpersonal, das durch die Verschmelzung vorhanden sei. Banken würden aufgefordert, immer mehr mit Kennzahlen zu arbeiten.

„Die EU-Aufsicht versucht Risiken in Daten zu suchen, die arbeiten quantitativ. Je mehr Zahlen, desto besser“, so Schubert. Das habe es in Deutschland so noch nicht gegeben. Deshalb sei die Fusion unter anderem wichtig. 330 Mitarbeiter würden dann beschäftigt, allein 146 in Trittau. „Betriebsbedingte Kündigungen wird es nicht geben“, so Carsten-Peter Feddersen. „Wir brauchen Leute, die es können, je kleiner eine Bank ist, desto schwieriger wird es.“ Dazu käme die Wettbewerbsfähigkeit im Niedrigzinsbereich sowie die zunehmende Digitalisierung.

Um diese drei Aufgaben bewältigen zu können, seien größere Betriebseinheiten unerlässlich. Auch andere Genossenschaftsbanken stärken sich über diesen Weg: „Allein 56 Fusionen sind bundesweit in Vorbereitung für dieses Jahr“, erklärt Kai Schubert, 2017 folgen noch einmal 70.

Negativ bewerten die Experten die Pläne zur Europäischen Einlagensicherung für Bankkunden. „Wir sichern jede Investition in der Gruppe der Volksbanken. In der EU gibt es aber zehn Länder, die haben bis heute keine Einlagensicherung“, so Schubert. Das führe zu einer Umverteilung der Rücklagen insbesondere deutscher Sparer und Kreditinstitute zugunsten südeuropäischer Länder. Und dies wiederum führe zur Destabilisierung der starken Länder.

16144 Mitglieder

670 Millionen Euro beträgt die Bilanzsumme, also die Summe des gesamten Vermögens (Aktiva) und der Verbindlichkeiten (Passiva) der Raiffeisenbank Südstormarn Mölln. Im Jahr 2014 waren es 621 Millionen Euro.
385 Millionen Euro an Kundenkrediten wurden ausgegeben. Zum Vergleich: 2014 waren es 355 Millionen Euro.454 Millionen Euro an Kundeneinlagen verzeichnet die Genossenschaftsbank. 2014 waren es 427 Millionen Euro. 16144 Mitglieder zählt die Genossenschaft. In 2015 gab es ein Spendenvolumen von 48000 Euro für gute Zwecke.

K. Kuhlmann-Schultz

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