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Raumnot an Ida-Ehre-Schule: Fachbüro soll Lösungen suchen

Bad Oldesloe Raumnot an Ida-Ehre-Schule: Fachbüro soll Lösungen suchen

Oldesloer Bildungs-, Kultur- und Sozialausschuss gibt grünes Licht für Studie.

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Die Raumnot in der Ida-Ehre-Schule ist groß. In bestimmten Situationen müssen Schüler schon mal auf die Cafeteria ausweichen, wie etwa Isabel Sommer und Merle Pauli, hier mit Vizeschulleiter Sven Baumann (v. r.).

Quelle: Foto: D. Von Dahlen

Bad Oldesloe. Obgleich gesundheitlich angeschlagen, zeigte Andreas Bielke Präsenz. Zu wichtig war ihm das Thema auf der jüngsten Sitzung des Bildungs-, Kultur- und Sozialausschusses, als dass er sich in Ruhe hätte auskurieren können. Immerhin stand die Ida-Ehre-Schule auf dem Programm, deren Leiter er ist. Es galt, darüber zu entscheiden, ob eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben werden kann, um auszuloten, welche Erweiterungsmöglichkeiten die Schule an ihrem Standort an der Olivet-Allee hat. Und das nicht zum ersten Mal in dieser Woche.

 

LN-Bild

„Ich finde es unfair zu unterstellen, dass es den Bedarf an unserer Schule nicht gibt. Sie sind aber herzlich eingeladen, sich selbst einen Eindruck zu verschaffen.

Andreas Bielke

Leiter der Ida-Ehre-Schule

Im Bau- und Planungsausschuss hatten sich CDU und Freie Bürger für Bad Oldesloe (FBO) schlichtweg geweigert, einen Beschluss zu fassen, weil das Thema vor ihrer Fraktionssitzung auf den Tisch kam.

Zunächst sah es so aus, als würde die Debatte erneut diesen Kurs einschlagen. Matthias Rohde (FBO) sagte, es seien noch zu viele Fragen offen, um darüber abzustimmen. Er wisse ja gar nicht, ob tatsächlich so großer Raumbedarf bestehe. Deshalb ziehe er es vor, das Thema zu vertagen. Hinweise, dass es noch nicht um einen Beschluss für den Erweiterungsbau gehe, sondern erst einmal um eine Studie, die prüfen soll, inwieweit das Projekt überhaupt durchführbar ist, schien Rohde nicht zur Kenntnis zu nehmen. „Es nutzt nichts, wenn wir hier nur die Millionen durchwinken“, sagte er.

„Das ist hier keine Phantasie“, schaltete sich Andreas Bielke ein. Gemeinsam mit Vertretern der Schulverwaltung und dem Bauamtsleiter sei er jeden einzelnen Raum durchgegangen und habe die Klassenzimmer genau ausgemessen. Nach dem sogenannten Kieler Raumprogramm, dessen Vorgaben bei der Planung von Schulen zugrundegelegt werde, fehlten im Ergebnis 800 Quadratmeter. Und das sei nur der Ist-Stand. Die verfügbare Fläche verringere sich noch zusätzlich, wenn die geforderten Brandschutzanlagen erst eingebaut würden. Um das zu wissen, müsse man keine Fraktionssitzung abwarten. „Aber wir haben ja immer wieder kreative Ideen. Wenn der Platz nicht reicht, weichen wir auf Flure, das Foyer oder die Festhalle aus. Ich finde es unfair zu unterstellen, dass es den Bedarf nicht gibt. Sie sind aber herzlich eingeladen, sich selbst einen Eindruck zu verschaffen“, sagte Bielke.

Fachbereichsleiter Thomas Sobczak merkte an, dass all jene Fragen, auf die Rohde jetzt unverzüglich eine Antwort erwarte, eigentlich vom Fachbüro beantwortet werden sollen. „Wir sind uns auch darüber im Klaren, dass nicht von heute auf morgen gebaut werden kann. Stadtplanerisch soll es ja auch ordentlich sein“, sagte er. Vor dem Jahr 2020 werde mit Sicherheit auch noch nichts fertiggestellt werden können. Aber nun gelte es, in die Planung einzusteigen. Stadtschule sowie Theodor-Storm- und Theodor-Mommsen-Schule seien bereits modernisiert worden. Jetzt sei es höchste Zeit, auf die Bedürfnisse der Ida-Ehre-Schule einzugehen.

Ohne großes Aufhebens hatte Annika Dietel (SPD) schon zu Beginn der Sitzung signalisiert, dass ihre Fraktion für die Machbarkeitsstudie stimmen würde. „Es ist unstrittig, dass etwas gemacht werden muss“, sagte auch Angela Fehrmann (CDU). Die Vorgaben des Kieler Programms orientierten sich ohnehin an Minimalwerten. Jetzt gehe es darum, unverfänglich zu prüfen, was gebraucht werde und was die Stadt dafür bezahlen müsse. Nur so könnten die Stadtverordneten profundes Wissen als Grundlage für ihre Entscheidung erwerben. „Wir haben das Heft ja in der Hand“, sagte Angela Fehrmann. Mit Ausnahme der beiden FBO-Vertreter stimmten alle Fraktionen für die Studie.

Dorothea von Dahlen

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