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Stormarn Redderschmiede prägt den Schießsport in Bad Oldesloe
Lokales Stormarn Redderschmiede prägt den Schießsport in Bad Oldesloe
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21:12 02.05.2016
Auzeichnung: Adelbert Fritz (l.) und Joachim Kunde. Quelle: hfr

Ein Blick in die ereignisreiche Vergangenheit und der Wunsch für eine erfolgreiche Zukunft — der Schützenverein Redderschmiede feierte sein 50-jähriges Bestehen. Seine Mitglieder haben den Schießsport in Bad Oldesloe entscheidend geprägt.

Vorsitzender Joachim Kunde erinnerte während einer Jubiläumsfeier an die Entstehung. Der Auslöser der Gründung war die Kyffhäuserkameradschaft Fresenburg, die erst 2010 im Schützenverein Redderschmiede aufging. Die Aktiven hatten schon mit den Erdarbeiten zum Bau des Kleinkaliber-Standes begonnen, mussten dann aber feststellen, dass sie keine Zuschüsse bekommen konnten. Also beschloss man kurzerhand einen Schützenverein zu gründen. Und so wurde der Schützenverein am 19. April 1965 gegründet und man konnte auch Zuschüsse für den Bau beantragen. Hans Bliesche, baute dem jungen Verein die Schützenhalle. Schon auf der Gründungsversammlung wurde Dieter Proß zum ersten Vorsitzenden gewählt, und dieses Amt hatte er 40 Jahre inne. „Ich dankte den vielen Mitgliedern, die sich um unseren Vereins verdient gemacht haben“, betonte Joachim Kunde.

Der Vorsitzende des Kreissportverbandes, Adelbert Fritz, hob die sportlichen Erfolge hervor — bis hin zu Deutschen Meisterschaften. Zu den Höhepunkten in der Vereinsgeschichte gehörte sicherlich auch der Besuch von israelischen Gäste, die auf Einladung des Norddeutschen Schützenbundes gekommen waren. „Der Verein bietet Geselligkeit, Geborgenheit und beeinflusst positiv das Leben im Ort, verbindet Generationen miteinander: Jungen und Mädchen, Frauen und Männer — vom Opa bis zum Teenager“, erklärte Adelbert Fritz. Er überreichte Joachim Kunde vom ein Ehrenschild des Kreissportverbandes und des Landessportverbandes und wünschte dem Verein für die Zukunft alles Gute und immer eine „Zehn“.

„Seit nunmehr fünf Jahrzehnten prägt der Verein die örtliche Gemeinschaft in Neufresenburg und der gesamten Stadt Bad Oldesloe“, erklärte der stellvertretende Bürgermeister Horst Möller. Was an unentgeltlicher Arbeit im alltäglichen Vereinsleben, im Trainingsbetrieb oder in der Vorbereitung von Sportveranstaltungen geleistet werde, sei unbeschreiblich, denn die Stunden ließen sich nur schwer zählen. Das so aktive Vereinsleben der Redderschmiede sei beispielhaft.

Bei allen Erfolgen und Ereignissen könne nicht verschwiegen werden, dass es auch Hürden und Schwierigkeiten zu bewältigen gebe, so der Präsident des Norddeutschen Schützenbundes, Peter Kröhnert.

„Sicher ist, wir werden nicht müde, dafür zu kämpfen, dass Schießen bei der breiten Masse als Sport anerkannt wird. Aber ich verrate kein Geheimnis, wenn ich sage, dass dieses ein schwieriges Unterfangen ist.“ Besonders dazu beigetragen hätte „das wache Auge des Gesetzes, das uns neuerdings ins Visier genommen hat“.

Joachim Kunde ehrte Gerhard Feddern, Günter Joost und Adolf Ramm als Gründungsmitglieder. Zur Feierstunde waren auch Mitglieder anderer Schützenvereine und der Feuerwehr gekommen.

LN

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