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Stormarn „Regenbogen“ hat Probleme mit dem Fundament
Lokales Stormarn „Regenbogen“ hat Probleme mit dem Fundament
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07:49 31.07.2017

Eine Verzögerung von rund drei Wochen wird es nach den Worten von Bürgermeister Paul Friedrich Beeck bei der Erweiterung der Kindertagesstätte Regenbogen in Hamberge geben.

Es gebe offensichtlich Schwierigkeiten beim Tiefbau, erläuterte der Bürgermeister während der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung. Und damit stellten sich auch weitere Probleme mit den dann anschließenden Gewerken ein. Firmen müssten die neuen Termine abstimmen. „Die Bauleiter sind der Ansicht, dass dies bei einem Bauvorhaben durchaus üblich sei“, so Hamberges Bürgermeister. Bisher ist geplant, dass die Erweiterung des Regenbogens im November abgeschlossen sein. Insgesamt werden rund 1,7 Millionen Euro investiert, damit die Zahl der zu betreuenden Kinder auf 130 erhöht und damit verdoppelt werden kann.

In den Startlöchern stehen die Handwerker, um mit der geplanten Erweiterung der Grundschule zu beginnen. Dann wird an der Schulstraße etwa zwei Steinwürfe von der Kita entfernt eine zweite Großbaustelle eingerichtet. Die Baugenehmigung für das Projekt, das mit rund 1,3 Millionen Euro veranschlagt ist, soll Mitte August vorliegen, hieß es während der Gemeindevertretersitzung. In den nächsten Tagen sollen Vorbereitungen anlaufen. Als Start gilt der Abriss der bisherigen Kindertagespflegestelle Apfelwiese. Deren Gebäude muss weichen, um für die Erweiterung Platz zu schaffen.

Die Gemeinde geht davon aus, dass die Grundschule durchgängig zweizügig sein wird – dafür gibt es allerdings nur sechs Klassenräume. Um dem Raummangel zu begegnen, könnte der Musikunterricht für die Grundschüler unter dem Dach der Turnhalle stattfinden, sagte Paul Friedrich Beeck. Auch das Angebot der Nachmittagsbetreuung für die Jungen und Mädchen müsste eventuell ausweichen: „Dann sollten wir einen Hallenbelegungsplan aufstellen.“

Wesentlicher Grund für die Erweiterungsprojekte von Kita und Schule in Hamberge ist die Ausweisung von Baugelände, das für Familien mit Kindern attraktiv erscheint. Von dieser Anziehungskraft hat die Gemeinde offensichtlich nichts eingebüßt. Dank des Bebauungsplanes Haferkoppel sind weitere 39 Grundstücke am Ortsrand Richtung Lübeck erschlossen worden. „Bei der Vergabe gab es 72 Interessenten“, stellte der Bürgermeister fest. Die Gemeinde werde in diesem Gebiet auch einen neuen Spielplatz anlegen.

Auf der anderen Seite der Bundesstraße 75 soll weiteres Bauland zur Verfügung gestellt werden. Ein Gutachter, so Paul Friedrich Beeck, habe Belastungen im Boden festgestellt. Ein Austausch würde 200 000 Euro kosten.

mt

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