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Reinfeld laufen die Kosten für zwei große Bauvorhaben davon

Reinfeld Reinfeld laufen die Kosten für zwei große Bauvorhaben davon

Mit dem Neubau des Rettungszentrums und der Sanierung der Matthias-Claudius-Schule kommen höhere Kosten auf die Stadt Reinfeld zu als geplant. Statt etwa 3,2 Millionen Euro für das Rettungszentrum rechnet der Gutachter mit 5,4 Millionen an Investitionskosten.

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Lorenz Hartwig: „Wir müssen sorgsam haushalten.“ ukk

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Reinfeld. Im Haupt- und Finanzausschuss zählte Hartmut Fischer von der Beratungsgesellschaft für Behörden aus Berlin den städtischen Politikern jetzt auf, wie die Kostensteigerung zusammenkommt. Er empfahl ihnen ein öffentlich-privates Inhabermodell als wirtschaftlichste Finanzierungsvariante im Vergleich zu der konventionellen Eigenrealisierung durch die Stadt und zu einem Mietmodell, in dem die Stadt das Grundstück in der Ahrensböker Straße an einen Investor verkauft und sich später in dem Gebäude einmietet.

Die Materie ist kompliziert – und die Zeit drängt. „2017 soll es losgehen mit dem Bau“, drückt Christdemokrat Christian Röhr aufs Tempo. Noch ist nicht klar, wie viel Raum die Polizei im Rettungszentrum tatsächlich beansprucht, um daraus auf den Verbleib von Lebensrettungsgesellschaft und Rotem Kreuz schließen zu können.

Auch deshalb folgt die Reinfelder Politik dem Vorschlag des Berliner Beraters und hat sich jetzt zur Finanzierung des Baus für ein öffentlich-privates Partnerschaftsmodell entschieden und auf Vorschlag von Christdemokrat Lorenz Hartwig auf eine zügige sogenannte Bauleistungsbeschreibung festgelegt. Die Verwaltung soll genau definieren, welche Anforderungen das Gebäude erfüllen muss.

„Wir haben noch eine Menge auf dem Zettel. Wir müssen sorgsam haushalten“, sagt Hartwig. Was durch konjunkturbedingte Preiserhöhungen bei der Sanierung der Matthias-Claudius-Schule noch erschwert wird. Zum Teil, heißt es aus dem Rathaus, hätten viele Firmen trotz vorher bekundeten Interesses an einem Auftrag wegen gefüllter Auftragsbücher von einer Preisabgabe abgesehen. Und die wenigen Firmen, die Angebote vorgelegt hätten, lägen mit ihren Preisen weit oberhalb der städtischen Kalkulation. Es geht um ein Mehr an Kosten von 80000 bis 100000 Euro allein in diesem Jahr.

Im Bauausschuss haben sie deshalb die Kostenbremse gezogen. Das Buswartehäuschen, das bei Regen kurzfristig 90 Kinder beherbergen kann, soll nun ein wenig bescheidener ausfallen. Und die Ausschreibung zum Wärmedämmsystem steht auf der Kippe. Gegen eine Aufhebung hat ein Bieter, der 35000 Euro über einer allerdings fehlerhaften Bewerbung lag, in Kiel Widerspruch eingelegt.

Immerhin entstehen der Stadt Reinfeld durch das bescheidenere Buswartehäuschen vor der Schule derzeit nur noch 55000 Euro an Mehrkosten. Das fehlende Geld schichtet sie aus den eigentlich fürs Rettungszentrum vorgesehenen Mitteln um. „Die“, sagt Hartwig, „waren zu großzügig angesetzt.“

Der Name steht fest: Altes Rathaus – Neues Rathaus

Die namentliche Unterscheidung der beiden Reinfelder Rathausgebäude im Zuge des Reinfelder Verwaltungsneubaus ist gefallen: Während Ines Knoop-Hille namens der Grünen, Walter Engel und Christoph Heinrich namens der Wählerinitiative den Begriffen Neues und Altes Rathaus den Vorzug gaben, favorisierte Tim-Oliver Steffen für die Christdemokraten die Kurzform Altbau und Neubau. Doch da geht Parteifreund Lorenz Hartwig nicht mit. Aus Gründen der Würde. „Wie würde das klingen, wenn wir Gäste in den Altbau einladen.“ Altes Rathaus empfände er bei solchen Gelegenheit doch ein bisschen würdiger. Bürgervorsteher Gerd Herrmann schlug ergänzend vor: „Wir könnten ja auch einladen in unser ganz neues Rathaus.“

 Uwe Krog

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