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Stormarn Reinfeld spart auch im Kleinen
Lokales Stormarn Reinfeld spart auch im Kleinen
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20:30 20.04.2017
Silke Caro leert den Briefkasten am neuen Rathaus an der Paul-von- Schoenaich-Straße 7. Das alte Rathaus hat die Nummer 14. Quelle: Foto: Mt

Eigentlich geht es nur um Kleingeld, um wenige Euro, aber auch das sind Steuergelder. Die Stadtverwaltung in Reinfeld hat ihr bisheriges Postfach geschlossen und lässt sich ihre Briefe jetzt über den üblichen Weg in das neue oder das alte Rathaus zustellen. Der Grund für diese Änderung: Eine Kostenersparnis von 20 Euro im Jahr.

Bisher wurden die Sendungen für die städtische Verwaltung stets an ein Postfach in der Postfiliale an der Bahnhofstraße 2 geliefert. Von dort mussten alle Briefe und Schreiben von einem Mitarbeiter der Stadt abgeholt werden. Dieser Weg kann jetzt gespart werden – und auch die fälligen Kosten. „In der Vergangenheit waren keine Ausgaben für dieses Postfach notwendig. Jetzt sollte die Stadt dafür aber 20 Euro im Jahr bezahlen. Doch das brauchen wir nicht“, erläutert Beate Horn, Fachbereichsleiterin für Organisation im Rathaus.

Die Briefe landen nun in den beiden Briefkästen am alten oder am neuen Rathaus. Und die werden regelmäßig geleert. Zurzeit kommen etliche Sendungen – immerhin ist am 7. Mai Landtagswahl, und auch Reinfelder wollen per Brief abstimmen. Die Post landet jetzt etwas später in den Amtsstuben. „Das Postfach haben wir immer morgens geleert, die Briefkästen erst gegen Mittag. Da sind wir auf die Zeiten der Zustellung in der Nachbarschaft angewiesen“, erklärt Beate Horn.

Wer allerdings die Adresse des ausgedienten Postfaches auf einen Brief für das Rathaus schreibt, kann sicher sein, dass auch der ankommt. „Wir erhalten sogar noch Schreiben, die an den Magistrat adressiert sind. Und den gibt es schon seit 1999 nicht mehr“, sagt die Fachbereichsleiterin.

Die neue Adresse: Stadt Reinfeld, Paul-von-Schoenaich-Straße 7 oder 14, 23858 Reinfeld.

mt

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