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Stormarn Reinfeld verschafft Hamberge etwas Luft
Lokales Stormarn Reinfeld verschafft Hamberge etwas Luft
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20:38 21.12.2017
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Hamberge/Reinfeld

Da klappt die Zusammenarbeit: Ein Teil des zurzeit noch in Hamberge lagernden Klärschlamms wird von Reinfeld übernommen.

Klärschlammbecken in Reinfeld: Hier lagert bald auch das Material aus Hamberge vor der Verbrennung.

Hamberge sitzt auf erheblichen Mengen des Schlamms, der thermisch behandelt werden muss. Dafür kommen auf die Gemeinde hohe Kosten zu. Bürgermeister Paul Friedrich Beeck weist jetzt darauf hin, dass es zu einer Vereinbarung mit den Stadtwerken in Reinfeld gekommen sei. Dabei geht es um rund 1000 Kubikmeter in der noch flüssigen Variante. Wird der Klärschlamm dann ausgiebig getrocknet, dann bleiben vermutlich nur noch 50 Tonnen als Rest übrig.

Hamberge werde, so der Bürgermeister, allerdings nur einen kleien Teil des gesamten Materials nach Reinfeld liefern: „Dank der Vereinbarung haben wir uns zunächst zwei Jahre Luft verschafft.“

Reinfelds Bürgermeister Heiko Gerstmann hat eine enge Kooperation mit den umliegenden Gemeinden beim Thema Abwasserbeseitigung ins Gespräch gebracht. Hintergrund ist dabei, dass die Anlagen in der Karpfenstand nicht vollständig ausgelastet sind. Die Stadtwerke könnten noch Abwasser von weiteren 10 000 Einwohnern reinigen. „Wir könnten auch die kleinen Dörfer anschließen, um unsere Anlage besser auszulasten“, so Heiko Gerstmann.

Zurzeit liefern Zarpen, Barnitz und Heidekamp Abwasser nach Reinfeld. Ob Hamberge dazukommt, ist zweifelhaft. „Wir müssten dann eine neue Leitung bauen. Und da ist die Strecke nach Lübeck kürzer“, erläutert Paul Friedrich Beeck. Zurzeit prüft die Gemeinde zwei Varianten: den Ausbau der eigenen Kläranlage oder den Anschluss an das Kanalisationssystem in der nahen Hansestadt.

mt

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