Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Stormarn Reinfeld wird zur Super-Baustelle
Lokales Stormarn Reinfeld wird zur Super-Baustelle
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:42 02.10.2016
Letzte Arbeiten im ersten Bauabschnitt auf der Bundesstraße 75: Inzwischen ist die Straße wieder frei. Foto rechts: Ab kommender Woche sperrt die Bahn den Übergang Kalkgraben für Sanierungsarbeiten. Quelle: Fotos: Krog

Bei erlaubten 70 Stundenkilometern am Ortseingang von Reinfeld auf der Bundesstraße 75 bleiben dem Autofahrer nur ganz wenige Sekunden, um zu verstehen, dass die beiden Umleitungsschilder nicht unbedingt die Ankündigung eines Verkehrschaos’ bedeuten.

Im Abstand von vielleicht 50 Metern verweist das erste Schild auf eine Sperrung des Bahnüberganges Kalkgraben; und das zweite auf die Sperrung der Straße am Zuschlag, was bedeuten würde, dass die Stadt von dieser Seite praktisch nicht mehr erreichbar ist. Aber da steht ja noch das Kleingedruckte.

Die Sperrung des Kalkgrabens gilt erst ab Sonntag, 9. Oktober, 20 Uhr. Und dann haben die Straßenbauer auf dem innerörtlichen Abschnitt zwischen Lidl und Feldstraße mit Sicherheit ihre Asphaltierungsarbeiten beendet. Der wegen einer Sanierung gesperrte Kalkgraben-Bahnübergang mit seinen Löchern im Straßenkörper kann dann über die Straße Am Zuschlag umfahren werden. „Wir achten schon darauf, dass die Termine sich nicht überschneiden“, sagt Bürgermeister Heiko Gerstmann.

Die von einem Bahnunternehmen vor wenigen Tagen aufgestellten Hinweise auf die Gleisarbeiten der Deutschen Bahn hatten für Verwirrung selbst im Bauausschuss gesorgt. Gerstmann und sein Reinfelder Ordnungsamt setzen nun auf ein zügiges Vorankommen der Straßenbauer. Aber die waren bereits am Donnerstagnachmittag fast fertig. Mit drei, vier Walzen rollten sie immer wieder über den fast abkühlten frischen, schwarzen Asphalt der Bundesstraße. Gestern sollten noch die Übergänge zu den Seitenstraßen fertiggestellt werden. „Dann“, sagte ein Arbeiter der mit der Sanierung beauftragten Firma Strabag, „sind wir zwischen Lokfelder und Feldstraße fertig“. Die Stadtverwaltung hatte ihnen Zeit bis kommenden Dienstag gegeben.

Aber Sperrungen und Umleitungen auf der Bundesstraße 75 haben damit kein Ende. Im zweiten Bauabschnitt, der eigentlich schon am vergangenen Donnerstag beginnen sollte und nun auf kommenden Dienstag verschoben wurde, rücken die Fräsen von Höhe der Reinfelder Feldstraße in Richtung Stubbendorf an. Zwölf Zentimeter tief schälen sie die alte, löcherige Straßendecke ab und gießen frischen heißen Asphalt nach.

Drei Wochen etwa, schätzt Jens Sommerburg vom Lübecker Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr, werde die Sanierung dauern zwischen der Reinfelder Feldstraße und dem Stubbendorfer Weizenring. Der Verkehr wird deshalb ab Dienstag über Lokfeld, Barnitz, Klein und Groß Wesenberg bis nach Herweg von der Bundesstraße abgeleitet. Und das bleibt auch so im dritten Abschnitt, der am 17. Oktober in Angriff genommen wird und Ende Oktober fertig gestellt sein soll. Er erstreckt sich vom Stubbendorfer Weizenring ein paar hundert Meter weit in Richtung Hansestadt. Behördenchef Sommerburg bittet wie immer in solchen Fällen um Verständnis. 850000 Euro lässt sich der Bund diese Sanierung kosten.

Sperrung der Bahnhofstraße

Die Stadt Reinfeld weist darauf hin, dass für Vorbereitungen des Baus der geplanten Fußgängerbrücke die Bahnhofstraße ab dem Bahnhofsgebäude rechtsseitig bis zur Einfahrt des Baustoffhandels gesperrt werden muss. Die Arbeiten werden von Dienstag, 4. Oktober, bis Sonnabend, 8. Oktober, immer nachts erledigt, die Sperrung wird daher jeweils von 19.30 bis 6 Uhr notwendig.

Die Stadt weist vorsorglich auf einen erhöhten Lärmpegel im Bereich der Baustelle hin. Durch die Baumaßnahme der Fußgängerbrücke reduziert sich die Anzahl der Parkplätze um bis zu 20.

 Uwe Krog

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Mit Bedauern hat jetzt Patricia Siebel (Geschäftsführerin Beruf und Familie im Hansebelt) darauf reagiert, dass sich die Oldesloer Politik für den Ausstieg aus der Kinderbetreuung im Notfall entschieden hat. Sie betrachtet gerade Kommunen als wichtige Partner des sozialen Projekts.

30.09.2016

Seit 14 Jahren kennen sich Irina (31), geborene Majer, und Gökhan (33) Akdemir schon, waren „beste Freunde“. Doch 2013, bei einem gemütlichen Zusammensein mit Freunden, sprang der Funke über. Am Freitag feierten sie Hochzeit. Nach der Trauung im Standesamt wurden sie mit Herzchenballons auf dem Marktplatz überrascht.

30.09.2016

Seit Montag sind der Kriminalpolizei im Kreis Stormarn vier Fälle bekannt geworden, bei denen älteren Menschen auf unterschiedlichster Weise versucht wurde, Schaden zuzufügen.

30.09.2016
Anzeige