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Stormarn Reinfelder Parkfreunde wollen jetzt eine Naturbühne aufstellen
Lokales Stormarn Reinfelder Parkfreunde wollen jetzt eine Naturbühne aufstellen
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21:37 19.09.2013
Dass der Brunnen im Neuhöfer Park wieder funktioniert, ist nur Pro Park zu verdanken. Das war eine von vielen Pflegemaßnahmen. Quelle: Foto: ukk

Die Bürgerinitiative Pro Park sprudelt vor Ideen, etwa so wie der Springbrunnen, den sie unlängst wieder in Gang gesetzt hat. Das nächste Projekt soll eine Naturbühne für die gerade von ihnen in Neuhöfer Park benannte Grünanlage sein.

„Wir von Pro Park möchten den Park und damit auch die Innenstadt attraktiver machen“, sagt Jens Löper, einer der Initiatoren. Künftig sollen ohne viel Aufwand Kleinkunst, kleine Abendmusiken und andere kleinere Musikdarbietungen mitten in Reinfeld möglich sein. Dabei haben die Aktivisten diesmal noch einen tatkräftigen Unterstützer: Den Runden Tisch.

Die Bühne soll aus Naturmaterial geschaffen werden. Sie soll sich in die Parklandschaft einfügen, damit auch Senioren die Möglichkeit gegeben ist, „unkompliziert mit Ihrem Instrument für die Parkbesucher zu spielen“, wie Löper formuliert. Gedacht ist dabei an Kleinkunst, nicht an Großveranstaltungen oder lärmende Musik.

Der Antrag liege der den Stadtvertretern bereits vor, ebenso der Antrag, das Namensschild für den neuen Neuhöfer Park aufstellen zu dürfen. Eine Entscheidung erwarten die Parkfreunde im Stadtentwicklungsausschuss am kommenden Dienstag. Dabei dürfte ein weiteres Thema, das den Aktivisten auf den Nägeln brennt, ebenfalls behandelt werden: Den befürchteten Weg durch die Grünanlage zur rückwärtigen Seite der Paul-von- Schönaich-Straße. Eigentlich glaubt Löper an die Einsicht der städtischen Politiker. Aber eine „gewisse Restangst“, dass sie genau diese Streckenführung befürworten, hätten die Parkfreunde noch immer.

Ihr Argwohn wurde unlängst geweckt, als das mit der Umgestaltung der Schoenaich-Straße beauftragte Architekturbüro entsprechende Varianten öffentlich vorstellte. Damit soll den Anwohnern oberhalb des Neuhöfer Teiches der rückwärtige Zugang zu ihren Grundstücken ermöglicht werden. Die Folge allerdings wäre, dass alte Bäume im Park fallen müssten, eine alte Buche und ein dicker Ahorn. Und das wollen die Leute von der Initiative eben nicht. Es bestehe für eine solche Streckenführung ja auch gar keine Notwendigkeit, befindet Löper.

Die Parkfreunde zeigen zwar Verständnis für die Anwohner auf dieser Seite der Paul-von-Schoenaich-Straße. Seit 30 Jahren wollen die ihre Grundstücke von hinten erreichen können. Das sei, so Löper, von der anderen Seite aber auch viel sinnvoller.

Uwe Krog

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