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Reinfelds Teichpächter muss das Abfischen verschieben

Reinfeld Reinfelds Teichpächter muss das Abfischen verschieben

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, damit eigentlich kommenden Dienstag das Abfischen des Reinfelder Herrenteichs gefeiert werden könnte.  Doch die großen Wassermassen können nicht mehr ablaufen: Deshalb wird die Aktion auf Sonntag, 5. November, verschoben.

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Der Uferstreifen am Stauwehr ist breiter geworden, der Wasserstand aber noch hoch.

Quelle: Fotos: Thormählen

Reinfeld. Teichpächter Alfred Wenskus war auch gestern wieder unterwegs, um den Wasserstand in den zahlreichen Zuläufen zu kontrollieren. Und das treibt ihn doch die Sorgenfalten auf die Stirn: „Wir hatten in den vergangenen vier Wochen sehr viel Regen. Und die Böden in der Umgebung sind deshalb auch sehr nass. Dieses Wasser kommt jetzt in den Herrenteich. Es geht nicht um einen hohen Wasserstand, sondern um das Wasser, das noch zuläuft.“

LN-Bild

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, damit eigentlich kommenden Dienstag das Abfischen des Reinfelder Herrenteichs gefeiert werden könnte. Doch die großen Wassermassen können nicht mehr ablaufen: Deshalb wird die Aktion auf Sonntag, 5. November, verschoben.

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Pläne für den 5. November

Ein großes Programm sollte am 31. Oktober über die Bühne gehen. Es ist nach Angaben von Martin Huss jetzt abgesagt worden. Wie das Rahmenprogramm am 5. November gestaltet werden kann, ist zurzeit offen. Die Familie Wenskus ging gestern davon aus, dass mindestens einige Stände auf dem Karpfenplatz geöffnet sein werden.

Eigentlich hätte das Gewässer schon am vergangenen Wochenende trockenfallen sollen – doch daraus wurde nichts. Auch aus diesem Grund wollten die Familie Wenskus und Martin Huss als Organisator des traditionellen Abfischen auf einen späteren Termin verschieben: auf den 31. Oktober. Der Reformationstag ist dieses Mal wegen des des Luther-Jahres ein bundesweiter Feiertag.

Doch dass die äußeren Bedingungen dafür auch am kommenden Dienstag nicht gegeben sind, wurde Alfred Wenskus gestern Nachmittag endgültig klar: „Das Wasser aus der Umgebung kommt nämlich erst drei bis vier Tag später bei uns an. Und bis zum 31. Oktober lässt sich die Situation nicht mehr kalkulieren.“

In Reinfeld macht sich mittlerweile bemerkbar, dass zurzeit der Moorteich in Heilshoop abgelassen wird. „Auch dieses Wasser muss der Herrenteich noch aufnehmen, weil es die Verbindung durch die Heilsau gibt“, so Annegret Wenskus. „Aus diesem Grund haben wir schon den 5. November angepielt“, blickt der Teichpächter schon einmal voraus. Und dafür wurde auch vorgesorgt.

Eigentlich sei der Reinfelder Teichpächter in der Pflicht, den Herrenteich bis zum 1. Novermber in jedem Jahr abzulassen, erläutert Bürgermeister Heiko Gerstmann. Doch vom Kreis Stormarn sei bereits die Genehmigung erteilt worden, diese Frist ausnahmsweise um zwei Wochen zu verlängern. Dazu habe die Untere Wasserbehörde ihre Zustimmung erteilt.

Und bis dahin unternimmt die Familie Wenskus alles nur Mögliche, um die gewaltigen Wassermassen auf dem mit knapp 40 Hektar größten Teich des Landes heraus zu bekommen. Immerhin – der Bereich vor dem Stauwehr an der Mühle ist bereits abgelaufen. Doch das reicht bei Weitem noch nicht aus, um die hoffentlich vielen Karpfen abzufischen, denn dafür ist der Wasserstand insgesamt immer noch noch zu hoch. Und so rauschen die Wassermassen durch das enge Fließ im Fischhaus am Reinfelder Karpfenplatz. Annegret Wenskus hatte vor kurzem die Tür des Gebäudes geöffnet und dann erleben müssen, dass dahinter das Wasser schon fast einen halben Meter hoch stand. Seitdem sind alle Barrieren beseitigt worden, damit ein möglichst ungebremsten Abfluss in die Trave möglich wird – das ist das einzige Weg.

Vor acht Jahren musste zum bisher letzten Mal das großen Abfischen auf Anfang November verschoben werden, weil es 2009 einen besonders regenreichen Sommer gegeben und sich damit der Abfluss der gewaltigen Wassermengen verzögert hatte. Ein späteres Abfischen wird dem Teichpächter allerdings keine größere Karpfenernte bescheren. Die Fische, so Alfred Wenskus, haben mittlerweile mit dem Fressen aufgehört und damit werden die Reinfelder Karpfen nicht mehr fetter.

 Michael Thormählen

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