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Stormarn Rettungshunde übten in Rohlfshagen den Ernstfall
Lokales Stormarn Rettungshunde übten in Rohlfshagen den Ernstfall
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00:00 16.10.2012
Übung bei Janina Riedel (3. v. l.) im Wohnpark Rohlfshagen: Staffelleiterin Corinna Gerbitz (2. v. l.) mit Schäferhund-Mischling „Bruno“ und die anderen Mitglieder der DRK-Rettungshundestaffel Büchen nutzten das Gelände, um ihre Hunde für den Ernstfall zu
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Stormarn

Es war ein Sommertag im vergangenen Jahr, den Janina Riedel, Heimleiterin des Wohnparks Rohlfshagen, in dem vorwiegend an Demenz erkrankte Senioren wohnen, wohl ihr ganzes leben lang nicht vergessen wird. Ihre eigene Mutter war spurlos verschwunden. Gefunden wurde sie nach 25 Stunden von Rettungshunden, die mit ihren Hundeführern aus einem Trainingslager bei Lüneburg nach Rohlfshagen geeilt waren. „Ich bin den Hunden und den Menschen so dankbar, dass ich mir geschworen haben, die Rettungshundestaffeln zu unterstützen“, erzählt Janina Riedel bei der Begrüßung der Zwei- und Vierbeiner, die in einer kleinen Gruppe nach Rümpel-Rohlfshagen gekommen waren.„Wir hatten gestern noch eine große Übung. Jetzt sind wir mit vier Hunden hier, die sich noch in der Ausbildung befinden“, erzählte Staffelleiterin Corinna Gerbitz. Dankbar ist sie nicht nur für das weitläufige Gelände des Wohnparks. „Für die Hunde ist wichtig, dass sie immer mal wieder neue Gelände kennenlernen. Dass wir dabei noch den Luxus haben, zur Toilette gehen zu können und dann auch noch mit Essen und Trinken versorgt zu werden, haben wir zudem auch nicht oft“, sagte die Hundeführerin, die mit ihrem Schäferhund-Mischling „Bruno“ nach Rohlfshagen gekommen war.Fünf Jahre ist der Rüde inzwischen alt und nach viereinhalb Ausbildungsjahren hat er schon längst das nötige Rüstzeug für einen erfahrenen Rettungshund gelernt. Nur zur Prüfung konnte „Bruno“ bislang noch nicht, denn: „Bruno bellt nicht gerne. Das allerdings muss er, wenn er eine vermisste Person gefunden hat“, erklärt Corinna Gerbitz, die bereits alle Hundeführer-Tricks an „Bruno“ ausgeübt hatte. „Doch egal, was wir auch versucht haben, er hat uns immer wieder signalisiert: Bellen ist doof“, so die Staffelleiterin. Die Sache mit dem Bellen hat sie aufgegeben, jetzt soll „Bruno“ zu ihr laufen, wenn er eine vermisste Person gefunden hat. Das macht er – schnell, zuverlässig und völlig geräuschlos.

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