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Stormarn Rettungswachen feierten zusammen Sommerfest
Lokales Stormarn Rettungswachen feierten zusammen Sommerfest
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20:40 24.08.2017
Viel Spaß hatten auch die Kinder der DRK-Retter beim Fest. Quelle: Fotos: Wilke (drk)/hfr
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Hamfelde

Die Anwohner des Mühlenredders in Hamfelde (Lauenburg) wunderten sich zunächst etwas über die ungewöhnliche Präsenz von Rettungswagen in ihrer sonst ruhigen Straße. Der Sportverein hatte seinen Unterstand dort und die sanitären Räume für das Fest zur Verfügung gestellt – ein Dank an die für die Region zuständige Rettungswache Trittau für deren Arbeit auch für die Bewohner Hamfeldes. Die Kameraden der freiwilligen Feuerwehr Trittau unterstützten mit Tischen und Bänken die Feier.

In Hamfelde gab es jetzt einen sommerlichen Großeinsatz für die Rettungskräfte des DRK: Sie feierten ihr Sommerfest, das alle Mitglieder der Stormarner DRK-Wachen ...

Martin Leverenz, Leiter der Rettungswachen des Stormarner DRK, bedankte sich stellvertretend für sein Team für die tolle Unterstützung durch die Vereine. „Wie kann man besser das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken und zum Ausdruck bringen, wie viel Spaß die Arbeit machen kann, als mit einem gemeinsamen Sommerfest“, sagte Leverenz.

Der DRK-Kreisverband Stormarn betreibt die Rettungswachen Trittau und Reinbek-Neuschönningstedt mit eigenen Wachen und eigenem Personal und ist Teil des Rettungsdienstverbundes Stormarn (RVS). Der RVS ist der kommunale Rettungsdienst des Kreises Stormarn. In den Rettungswachen Trittau und Neuschönningstedt sind derzeit 20 Vollzeit- und elf Teilzeitretter im Einsatz. Unterstützt wird das Team von 15 Aushilfen und drei Auszubildenden. Das Personal rotiert über beide Standorte und erlebt alles andere, als einen langweiligen Arbeitsalltag.

Der Veranstaltungsort wurde ganz bewusst gewählt, „da hier in Hamfelde (Lauenburg) alles bereit steht, was junge Familien wünschen, um aktiv zu sein“, so Martin Leverenz, selbst aus Hamfelde. Am Sportplatz angelegt ist ein toller Kinderspielplatz mit Schaukeln und einer Seilbahn. Hinzu kommt ein Beachvolleyballplatz. „Wir wollen das Teamgefühl stärken“, so Leverenz.

Denn Rettungsdienst ist ein anstrengendes Geschäft. Die Mitarbeiter arbeiten in Vollzeit in einer 48-Stunden-Woche mit 12-Stunden-Diensten rund um die Uhr und an jedem Tag im Jahr. In der Rettungswache Trittau stehen zwei Rettungswagen zur Verfügung. Einer wird 24 Stunden, sieben Tage in der Woche betrieben. Ein zweiter steht werktags von 6 bis 22 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen von 7 bis 19 Uhr bereit. Die Rettungswache Neuschönningstedt ist mit einem 24-Stunden-Fahrzeug im Einsatz. Der Versorgungsbereich ist groß und nicht ohne längere Anfahrten von benachbarten Rettungswachen erreichbar.

LN

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