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Richtfest am Reinfelder Rathaus für neuen Verwaltungsbau

Reinfeld Richtfest am Reinfelder Rathaus für neuen Verwaltungsbau

Stadt investiert 1,38 Millionen Euro — Gebäude entsteht direkt gegenüber dem historischen Rathaus — 450 Quadratmeter neue Büroflächen.

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Verwaltungschef Heiko Gerstmann ist guter Dinge — der Neubau schafft mehr Platz für die Stadtverwaltung. Fotos (2): Dreu

Reinfeld. Der Verwaltungsneubau der Stadt Reinfeld nimmt langsam Form an. Sieben Monate nach Baubeginn konnte gestern das Richtfest des 1,38 Millionen Euro teuren Neubaus gefeiert werden. Viele Stadtverordnete und Handwerker waren dabei, als die Zimmerleute Olaf Kelpe und Kai-Uwe Hartmann vom Bad Segeberger Unternehmen Holzbau Pagels den Richtspruch aufsagten und wie es die Tradition verlangt, das Schnapsglas in viele kleine Splitter zerspringen ließen.

LN-Bild

Stadt investiert 1,38 Millionen Euro — Gebäude entsteht direkt gegenüber dem historischen Rathaus — 450 Quadratmeter neue Büroflächen.

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Der Verwaltungsneubau direkt gegenüber des historischen Rathauses hat eine Besonderheit: Gleich zwei Etagen können barrierefrei erreicht werden. Das Erdgeschoss, das sich künftig Bürgerservice, Standesamt und Sozialamt teilen werden, hat seinen Zugang zur Paul-von-Schoenaich-Straße. Vom höher gelegenen Kirchsteig aus gibt es jedoch ebenfalls einen ebenerdigen Zugang. Dort befindet sich nach der Fertigstellung der neue Sitzungssaal, der mit 97 Quadratmetern Grundfläche deutlich größer ist als der bisherige Saal im Rathaus mit lediglich 55 Quadratmetern. Ins zweite Obergeschoss werden unter anderem das Stadtmarketing mit Veranstaltungs-Fachfrau Britta Lammert und das Archiv einziehen.

„Auf drei Ebenen erhalten wir 450 Quadratmeter Büroflächen. Arbeiten werden dort 13 bis 15 Mitarbeiter“, erzählt Architektin Maike Petersen, die als Angestellte der Stadt die Bauherrenfunktion ausgeübt hat. Entworfen hatte das neue Verwaltungsgebäude die Lübecker Architektin Sigrid Morawe-Krüger, die bereits dem Stadtwerke-Bau ein Gesicht gegeben hat. Die Spundwand für den höher gelegenen Kirchsteig wurde bereits vor zwei Jahren gesetzt.

Dann jedoch tat sich lange Zeit nichts. Grund war, dass bei einer Bodenprobe ein dicker Klumpen Teer zutage kam. Wir wussten lange nicht, ob noch extra ein Bodenaushub vorgenommen werden musste.

Musste es dann aber nicht. Dennoch ist viel Zeit vergangen, bis endlich im September letzten Jahres die Bodenplatte geschüttet werden konnte“, erzählt Bürgermeister Heiko Gerstmann, der mit dem Verwaltungsneubau quasi die Bemühungen seines Vorgängers Gerhard Horn erbt, der die Umgestaltung des gesamten Innenstadtbereiches angestoßen hatte.

„Wenn alles gut läuft, können bereits im November die ersten Büros bezogen werden“, so Gerstmann, der täglich vom Rathaus aus den Baufortschritt verfolgen konnte. Er hofft, dass der Verwaltungsneubau auch von den Bürgern gut angenommen wird. Er selbst wird nicht umziehen, sondern sein Büro auch weiterhin im Historischen Rathaus behalten.

Auch wenn sich nach der Fertigstellung ein verstärkter Pendelverkehr zwischen dem alten und dem neuen Gebäude einstellt, kommt für ihn ein gläserner Verbindungsgang wie bei den beiden Gebäuden der Agentur für Arbeit in Bad Oldesloe nicht infrage. Heiko Gerstmann: „Da hätte bestimmt nicht nur der Denkmalschutz etwas dagegen. Für mich gibt es nirgendwo ein schöneres Rathaus als das in Reinfeld.“

Nach dem Neubau folgen Abriss und Sanierung

Sobald der Verwaltungsneubau bezogen ist, will die Stadt die etagenweise Sanierung des historischen Rathauses vornehmen. Voraussetzung für die bereits zugesagten Fördergelder ist aber auch der Abriss des aus den 50er Jahren stammenden Anbaus. Er beherbergt derzeit das Bauamt und ist in einem energetisch schlechten Zustand. Das Bauamt wird anschließend in die frei gewordenen Büros des Hauptgebäudes umziehen. pd

Von Petra Dreu

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