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Stormarn Rote Sterne sollen die Oldesloer Innenstadt beleben
Lokales Stormarn Rote Sterne sollen die Oldesloer Innenstadt beleben
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20:13 14.11.2016
„Die Sterne sind ein Hingucker“, sagt Susanne Albrecht, die mit Nicole Brandstetter und Angela Dittmar (v. r.) einen Platz für die Deko sucht. FOTO: HFR
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Bad Oldesloe

Die Farbe Rot ist seit Monaten in Bad Oldesloe zu sehen. Rote Einkaufstüten, rot bedruckte Blumentaschen, rote Flaggen in der Innenstadt. Alles Aktionen der Marketing-Kampagne „Ich bin für Einkaufen in Bad Oldesloe“, die seit rund einem Jahr für das lokale Einkaufen in der Kreisstadt wirbt.

In dieser Woche verteilen die Kampagnen-Initiatorinnen Nicole Brandstetter und Angela Dittmar von der Agentur Prodibra rote Papiersterne an die teilnehmenden Einzelhändler, die diese weihnachtlich in ihren Schaufenstern dekorieren können. „Das Wir-Gefühl unserer Kampagne soll sich auch in den einheitlichen roten Sternen in der Schaufenster-Dekoration widerspiegeln und für die Oldesloer sichtbar sein", sagt Angela Dittmar, selbst Einzelhändlerin in Bad Oldesloe.

Rund 450 Papiersterne verteilt das Kampagnen-Duo an die mittlerweile 85 teilnehmenden Unternehmen der Kampagne. „Wir vereinen sowohl inhabergeführte Geschäfte als auch Filialisten und Unternehmen aus der Peripherie in unserer Kampagne. Dabei müssen wir unsere Aktivitäten auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Teilnehmer und auf die der Mitarbeiter und Bürger abstimmen. Bei dieser Weihnachts-Aktion konzentrieren wir uns auf den innerstädtischen Einzelhandel“, sagt die Oldesloer Marketing-Expertin Nicole Brandstetter.

Solidarität könne man nicht von oben verordnen. Um aber eine funktionierende Belebung der Innenstadt zu erreichen, seien strategische Partnerschaften notwendig. Händler und Gewerbetreibende seien gefragt, gleichermaßen aber auch Politik, Verwaltung, Bürgerinnen und Bürger.

Auch einen Ausblick aufs kommende geben Nicole Brandstetter und Angela Dittmar. So ist gleich zu Beginn des Jahres ein Highlight geplant: ein kostenloses Gutscheinheft kommt heraus mit tollen Sonderaktionen. „Gedacht ist das Heft als Übersicht – das ist alles in Bad Oldesloe erhältlich. Nicht nur in der Innenstadt, sondern auch in der Peripherie“, so Brandstetter. Freuen können sich die Oldesloer etwa auf ein Gratisgetränk zum Essen oder auf zehn Prozent Rabatt auf den ersten Einkauf. bma

Verkaufsoffene Sonntage

So einig sich die Einzelhändler beim Thema Marketingstrategien sind, so uneinig ist man sich in der Stadt bei einem anderen Thema: Wer organisiert künftig die verkaufsoffenen Sonntage? Die Stadtgestalter „Wir für Bad Oldesloe“ sehen sich als reine Ideenschmiede, Nicole Brandstetter und Angela Dittmar von „Ich bin für Einkaufen in Bad Oldesloe“ wollen sich auf Marketingaspekte konzentrieren, jedoch nicht auf Veranstaltungen. Eigens für die Organisation der verkaufsoffenen Sonntage soll nun ein neuer Gewerbeverein gegründet werden.

Klare Aufteilung von Verantwortlichkeiten: „Die Initiativen und Vereine müssen ihre Ziele miteinander abstimmen. Das Thema Belebung der Innenstadt muss aus einem Guss sein“, meint Nicole Brandstetter von Prodibra.

Zukunft der verkaufsoffenen Sonntage: Aus Sicht vieler Gewerbetreibender haben die verkaufsoffenen Sonntage an Attraktivität eingebüßt. Nicole Brandstetter: „Ich würde mit den Händlern diskutieren, ob verkaufsoffene Sonntage überhaupt noch zeitgemäß sind, wenn alle anderen Städte die auch anbieten.“ Vielleicht gebe es alternative Veranstaltungen, wie etwa die Wiederbelebung des „Langen Donnerstags“ oder Rabattaktionen in der Art des in den USA bekannten „Black Friday“.

LN

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